Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1745317
Laab: JOlIQUII, Bildhauer. So wird im Brochhausfschen Cunversa- 
tionslexikon der neuesten Zeit im Artikel iiber deutsche Kunst I. 
599. irrig. der Bildhauer Johann Leeb aus Memmiugen genannt. 
Laan: Adrian Van der; Zeichner und I-iu Ferstecher, wurde ge- 
gen 1690 geboren, angeblich zu Utrecht. igein Meister ist unbe- 
kannt, ihn selbst aber nennt manlals Lehrer des berühmten Jan 
van Punt. Dieser wurde 1711 geboren, und unser Künstler arbei- 
tete noch gegen 1740, woraus die Lebenszeit desselben abzunehmen 
ist. 'Sein Todesjahr ist unbekannt.   
Van der Laan fertigte Zeichnungen verschiedenen Inhalts. Die 
wenigsten sind lärbig, die grösste Zahl hingegen mit der Feder 
umrissen und ausgctuscht. Er hielt sich lange in Paris auf, und 
da sind die meisten seineiwZeiclinungen und Stiche gefertiget. 
Mehrere der letzteren führte er für Buchhändler aus. Die be- 
sten sind die Blätter nach Glauber, unter dem Titel: 
1) Veertig stnhs Landschappen zoo in Italien als Duytslandt, 
      
der J. Glaubcr, en geest duor A. v. Laan. Von diesen 40 im 
 Geiste des Malers radirten Blättern sind. nur zwei nach J. v. 
Huysurn und eines nach L. P. du Bourgygr. (in. ful. Bei 
Weigel 5 Thlr.  
2) Der grosse Walliischfang und Hiiringsfang, nach v. d. Meu- 
len, in zwei Platten, sehr gr. qu. imp. fol. 
5) Zee, Land, en Stroomlust, Bestaande in Verscheydgeezig- 
ten  naar't Leeven geteekent van verscheicle Liefhebbers 
etc. 21 Blätter, auch mit französischem und englischem Titel, 
u. fol. 
4) sie Jagd von Zwergen, "in "burleslier Weise gehalten, gr. 
.  u. fol. 
5) gildniss des Lorenz Cester, des angeblichen Erfinders der 
Buchdruckerlsnnsl. 
Laanen, s. Laenen.   
I 
Laar oder Laer, Peter van, Maler 11ml Radirer, genannt Bam- 
boccio, wurde um 1615 zu Laareu bei Naardeu ßin Holland geho- 
ren, und Meister Johann clel Campu unterrichtete ihn in den 
Anfangsgriinden der Kunst. Später besuchte er Italien, um 
sich weiter auszubilden, und 16 Jahre verweilte er in Rom, wu 
"Poussin, Claude Corrain, Joachim von Sandrai-t u. a. seineFreunde 
wurden. Gleiche Studien verbanden diese Meister nicht, und am 
weitesten war van Laar von jenem Wege entfernt, welche die frü-
        

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