Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1745098
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Kiigelgen , 
VOII. 
Kühne , 
Lcbrecht. 
dicn und Copien. Im Ganzen belaufen sich seine Gemälde auf 
171 Stücke, und der Zeichnungen gibt es 290 ausgeführte. Zu 
seinen letzten und vorziiglichsten Werken gehören 10 Ideal-Land- 
schaften in Oe), geniale Erzeugnisse. 
Die ausführlichsten Notizen über den Künstler sind im neuen 
Nehrolog der Deutschen X. I. S. 17 (T. 
Hllgßlgßn, Wilhelm V01!) Maler und Zeichner, der ältere Sohn 
des Gerhard, wurde 1800 geboren, und der Kunst widmete er sich 
in Dresden unter Leitung des würdigen Professors Hartmann. 
Dann studirte er ciie Kunstschiitze der k. Galleric und zu. glei- 
chem Zwecke begab er sich später nach München. W. von Hü- 
gelgen hat bereits verschiedene schöne Bilder gemalt, und ein 
anderes Werk erschien unter dem Titel: Die Geschichte des Rei- 
ches Gottes nach der hl. Schrift in Bildern von W. von Iiügelgen. 
Mit andeutendem Texte herausgegeben von Dr. F. A. Iirummacher. 
2 Hefte mit 14 Kupfertafeln und Text. Essen 1855 fol. 
Hllgclgen, COIlSlIanllln VOR, Maler, der Sohn CarPs, wurde 
 1303 geboren, und seine künstlerische Entwickelung leitete noch 
der Vater. Er widmete sich ebenfalls der Landschaftsmalerei und 
diese übt er mit Auszeichnung. Er ist kais. russischer Hofmalcr. 
Büglem, irriger Name statt Kügelgen. 
Kühlen, F13, ein k. preussischer Offizier, dessen wir 1824 als 
Maler erwähnt fanden. Er copirte nach guten Meistern, und auch 
in eigenen Compositionen versuchte er sich. 
Iüihlmann, Carl Gottlob, ein Künstler zu Dresden und (lerje- 
nige Ingenieur, von welchem es in Brulliofs Dictionaire des mo- 
nogrammes helsst, dass er auch Blätter geätzt habe. Er war Un- 
ter-Lieutennnt und Lehrer bei dem Cadeten; Corps zu Neustaclt- 
Dresden, und 1815 starb der Künstler. Man hat von ihm einen 
Plan von Meissen und den Grundriss mit Prospekt von Tharant. 
Kühn, GOHWHIÖ, Maler aus Schmiedefeld bei Suhl de  
in Nordhausen seine Kunst übte. lVIan findet Genreastiiclfe tirznmoß 
ner Hand gemalt, seine Lebensverhältnisse sind uns aber  
kaunt. S. auch L. Iiühne. u c' 
Kühne, ChrlStlaIl Gottheb, Bildhauer zu Dresden, wurde da. 
selbst 1731 geboren, und hier erhielt er auch seine Bildung zum 
Künstler. Er brachte schon zu Anfang unseres Jahrhunderts Werke 
zur öffentlichen Ausstellung, und im Laufe der Zeit folgten meh- 
rere andere, Statuen, Büsten und Monunjlenlfi- Von seinen Büsten 
nennt man jene des Malers und Prof. Frleäflflh, Dr. Luthefs, des 
Königs von Sachsen. 
Kühne, Friedrich Anton JOSGPhQ HoFfourier des Königs von 
Sachsen , wurde 1782 geboren, und hier findet er eine Stelle, weil 
er auch in der Miniaturmalerei erfahren ist. 
Kühne,  Lebreeht, Maler ausEisleben, bildete sich um 1820 
bis 1324 3115 der Akademie der Künste in Dresden, und hier sah 
man bei Gelegenheit der Iiunstausstellungen auch Bilder von sei- 
ner Hand. Es sind dieses Fruchtstiicke, Bildnisse und historische 
Darstellungen, uncl bei derDresdner Schaustellung von lßäfl-schiclete 
er auch landschaftliche Bilder ein. Der Inhalt derselben erinnerte
        

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