Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1744908
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den Ecce homo steht: Theodorus Krüger glyptcs- Nßrinlbdrgrlß 
161-1. H. ß Z. 2 L., Breite g Z. 7 L._ In spätem Abdrückcn felx- 
len die lateinischen Verse und die Dedicatioxl vpn G. Ch. Gugel. 
Statt des iatcinischen steht jetzt deutscher Text. 
Krüger," Gottfried, Medailleur, a" unter 
drich III (gest. 1670) in Copenhagen lebte. 
nissc sind unbekannt. 
der Regierung Frie- 
Sume Lebensverhält- 
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Krüger, Fflßdflßh Helflflßh, Medailleur, geboren zu Dresden 
17.19, gest. dasclbst 1805. Er war der ältere Sohn des 1736 ver- 
storbenen chiirfiirstlieh-sächsischen Hnfbernsteinarbeiters Ephraim 
Benjamin, und VVermuth ertheilte ihm den ersten Unterricht in 
seiner Kunst, bis er nach Copenhagen ging, um auf der Akademie 
dasclbst seine Weitere Ausbildung zu verfulgen. Krüger blieb acht 
Jahre daselbst, während welcher Zeit er zwei Preise gewann , und 
1137 wurde er Iloihiedailleur zu Dresden, wu er bis an seinen 
Tod verblieb. Man hat von seiner Hand eine Anzahl von Me- 
daillen uncl auch Bildwerke in Erz, wie die Statue Peter's des 
Grossen zu Pferde, nach Casanovak Erfindung; dann bossirte er 
auch Bildnisse und Statuen in Wachs. Die Statue Friedrich V. 
von Dänemark bildete er in Silber, nach der Erzstatue des Direk- 
tors Sali. 
1) grosse Medaille auf die Eroberung Vnn Mninz. 
2) Nledaille ailf die Sternwarte zu Leipzig. 
Krüger, Christian JOSGPh, Medailleur und Wachsbossirer, der 
Bruder des Obigen, wurde 1759 zu Dresden geboren, und von 
Hutin und Knöfler in den Anfangsgründen "der Kunst unterrichtet. 
Nach achtjährigern Studium begab er sich auf Reisen, kam bis 
nach Lieiland und Russland, überall mit seiner Kunst laeschiiiligczt, 
bis er 1790 in Dresden als zweiter Miinzgraveur angestellt wurde. 
 In der Folge wurde er erster Graveur, und als solcher starb er 
1814- 
Dieser Iiijnstler hossirte eine grosse Anzahl von Büsten und Bild- 
 nissen, und auch ganze Figuren in Wachs und Thon. Auch hi- 
storische Stücke führte er aus, und als eine seiner besten Arbeiten- 
erklärte man zu Anfang unsers Jahrhunderts ein Crueifix in Elfen- 
bein. Später befasste er sich vorzugsweise mit der Stempelschnei- 
dekunst.  
Krüger, Ephraim GOljtllßb, Kitpferstecher und Zeichner, wurde 
1756 zu Dresden geboren, und schon in seinem 11. Jahre besuchte 
er daselbst die Akademie. Sein Meister im Zeichnen war Hutin 
Camerata unterwies ihn in Handhabung des 55011915, und die 
bedeutende Anzahl seiner Blätter, Welche er lieferte, beweisen, 
t (lfßs er ein talentvollei- Künstler war. Er fertigte fast immer auch 
 Öle Zeichnung zu seinen Stichen, da seine fertige Hand keiner 
Vorlßichnnn" bedurfte. Schon 1180i wurde er Mitglied der Aka- 
demie in Drgsden 1315 außerordentlicher Professor der Alsadeniie 
aaselbst ußilüßößl, ereilte ihn der Tod. Blätter von seiner Hand 
sind in Lvssius Bilderbibel und im Bildersaal, in Ratlzewfsltiä 
Rßiäßwßfli, "in Racknitz Briefe über die Kunst, in Coollfs Reisen, 
 in der Prachtausgabe von WielancYs Werken; ferner lileQÜ-te er 
Blätter ium Taschenbuch für das gesellige Vergnügen, zur rania, 
Zu Nleisnefs Alcibiades. u. s. w. Besonders zu erwähnen sind die 
Blätter, welche er für Beckens Augusteum stach; darunter 23 nach 
12'
        

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