Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1744828
Krenbauer , 
Kretschmar"; 
171 
Hrenlqauef, N" Portraitmaler zu Brün um 1700. Er fand Beifall. 
HrCPP, lgnaz, Iiupferstecher, wurde 1801 zu Wien geboren, und 
hier besuchte er zuerst die Graveur-Schule unter Iilieber, trat aber 
bald zur Historien-Zeichnung über. Die Kupferstecherkunst erlernte 
er bei B. Hüfel, und dass er ebenfalls Gutes zu leisten im Stande 
ist, beweisen die Blätter, welche er geliefert hat. Die meisten der 
folgenden Blätter sind in dem bei Haas erschienenen Gallerie-Werke 
des Belvedere in Wien, und der grössere Theil ist trefflich und 
reinlich behandelt.  
i) Der Bogenschnitzende Amor, nach Parmegianino. 
2) Christuskopf, angeblich nach Correggio. 
5) Gaston de Foix, nach Palma vecchio. 
4) Isabella von Este, nach Titian.  
5) Die heil. Magdalena, nach G. Reni. 
6) Der heil. Sebastian, nach Correggio. 
7) Das Portrait Aldrovandfs, nach Titian. 
8) Die Erzheizogin Claudia, nach Sustermans. 
g) Die Aufrichtigkeit, nach C. Dolce. 
10) Herzog Pipin und seine Tochter, nach Rafael. 
H) Das Bildniss des Tonlsiinstlers Meyerbeer. 
'12) Mehrere Blätter für B. v. Hormayefs Beschreibung von Wien, 
für dessen historische Taschenbücher, zu dem Taschenbuch: 
Huldigung der Frauen.  
HICIIlJlOW,  Fr; Iiupferstecher zu Berlin, ein Künstler, der schon 
in den neunziger Jahren arbeitete. Wir fanden folgende Blätter 
von ihm erwähnt:  
1) Die Mutter mit dem Rinde, nach Otto Vänius, 1793.  
2) Agrippina mit dem Aschenkruge ihres Gemahls, nach Hetsch. 
5) Landschaft mit Vieh, nach J. von Gool.  
4) Amintor und Thetlora, nach Stothard.  
5) Oberkonsistorial-Rath Zöllner. 
6) Der Grossfürst Constantin von Russland. 
7) Der Kronprinz von Schweden. 
8) Der Feldmarschall von Blücher, mit der Schlacht an der Katz- 
bach, nach Wolffk Zeichnung punlitirt, 1814.   
g) Friedrich Wilhelm III. von Preussen im Kreise seiner Familie, 
nach H. Dähling, sehr gr. fol. _ 
Hretschmar, Johann Garl Heinrich, Historienmaler, wurde 
176g zu Braunschweig geboren, und von seinen Eltern zum Kauf- 
mannsstande bestimmt, wozu er indessen nicht die geringste Nei- 
gung empfand. Fünfzehn Jahre war er alt, als er in die Lehre kam, 
er konnte aber die Liebe zur Kunstübung nicht unterdrücken, 
und daher benutzte er jede Freistunde dazu. Schon [in früher Ju- 
"gend sprach sich bei ihm diese Neigung entschiedeni aus, und 
-den ersten Stolf zur Bewunderung gab ihm der liistler im Hause 
seines Vaters, welcher in den Feierstunden mit nicht gewöhnlicher 
Kunstfertigkeit Stillleben malte. Nur einen Monat hielt es Iiretsch- 
mar im Kaufladen aus, dann aber verliess er die aufgedrungene 
Beschäftigung, und begab sich zu Pascha JohannFriedrich Weitsch 
in Unterricht. Unter Leitung dieses Meisters copirte er Gemälde 
vollßllbenä, van Dyli, G. Crayer und Mireveldt, und so hatte 
er sich schon bei Weitsch nicht geringe technische Fertigkeit ers 
worbefl, als 91' 1789 das Unglück hatte, an Einem Tage beide 
Eltern zu verlieren.  Jetzt musst: er in Berlin. bei Verwandten 
Aufnahme suchen. Hier genoss er den Unterricht anf der ls. Aka- 
demie unter den Rektoren Frisch und Meil, und 1390 wurde ihm 
der akademische Preis zuerkannt. Die Aufgabe bestand in der
        

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