Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1744776
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Krause , 
Stephan. 
Krause , 
Franz. 
1) Ansichten mehrerer Städte Bayerns mit landschaftlicher Umge- 
bung, nach H. Adam. 
 2) AfCllilißliltlfSllüCliü, nach Dom. Quaglio. 
5) Ansicht von Wohldenberg, der Abtei und Stiftskirche zu Gan- 
dershcim, von Höxter und Corvei, 3 Blätter in qu. fol. 
4) 16 kleine Harzansichten, schwarz und colorirt.  
Kraus; Slellhßll; Maler von Bensberg, ein Künstler der Düssel- 
 clorfer Schule. Er malt Bildnisse. 
Kraus; HClflPlCh, Maler zu Stettin, wo er zu Anfang unsers Jahr- 
hunderts tliiitig war. Er malte historische Bilder, Ibesonders heiligen 
Inhalts. Dann copirte er auch andere Meisterwerke, und seine 
Zeichnungen sind in schwarzer Kreide ausgeführt. 
Kraus Üder Ilraussa F-a Lithograph, welchen wir nach folgen- 
dem Werke kennen: Lieder und Bilder aus der Schweiz. Von G. 
Müller erfunden und von F. Iirauss lithographirt, 12 Bl- in gr. 4. 
Bern 1857- _ 
Kraus oder Hrauss, Simon Andreas, Maler, wurde 1760 im 
Grafenhaag geboren, und die Anfangsgründe der Iiunst erlernte er 
bei einem Künstler Namens de France. Seine weitere Ausbildung 
verdankt er sich selbst und die Natur blieb jetzt sein Vorbild. Er 
malte Landschaften  mit Thieren und Darstellungen aus dem biir- 
gerlichen Leben, Bilder, die an verschiedenen Orten zerstreut sind, 
und besonders haben die Thierstiicke seinen Ruf gegründet. Ei- 
malte auch treffliche Figuren, und diese. so wie die Thiere sind 
ltunstreich zu Gruppen vereiniget. Nicht minder schön sind seine 
häuslichen Scenen, und daher stehen auch seine Gemälde in hohen 
 Preisen. l-frauss ist ein correltterZeichnerund als Colorist von grusser 
Bedeutung. Seine Farbengebung ist reizend, ohne ins Bunte zu 
gehen. Besondere Stärke besitzt er in Hervorbringung izikanter 
Lichteffel-ite. 
Krause, FYQUZ, Maler zu Frankenstein in Schlesien, einer der 
besten Künstler, deren Wirksamkeit in das vorige Jahrhundert 
fallt. Er war ein bescheidener, für seine künstlerische Ausbildung 
redlich besorgter Mann,_ und daher fand man in seinem Arbeits- 
zimmer eine gewählte Bibliothek, so WIGVGYPSQbgÜSSG jeder Art, 
nach Antiken und nach menschlichen _Gl1edern. Er befliss sich 
einer correltten Zeichnung, und auch_ in Behandlung der Farben 
besass er grosse Einsicht. Sein Colorit 1st gefällig," war-in in den 
Fleischtinten. In Weisse's Wanderungen durch Sachsen, Schlesien etc. 
werden mehrere seiner Werke fühmliCll erwähnt, biäßßndßrs das 
Gemälde einer Magdalena, und die Darstellung von Putiphaös Frau. 
Dann malte Krause auch Portraite mit Beifall. 
Dieser Künstler starb 1305, ziemlich bejahrt- 
Krause, Franz, Maler und Neffe des Obilgen- wurde 1775 zu 
Frankenstein geboren, und von seinein Onkel m der Kunst unter- 
richtet, bis er nach Wien ging, um sich weiter auszubilden. Er 
beabsichtigte auch schon frühe eine Reise naCh Italien, allein der 
 Krieg hinderte ihn an seinem Ünteljßebmßnz In Wien leiteten 
die Professoren Fiiger und Maurer seine Studien, und die Schätze 
des Belvedere und der Lichtensteitfschen Gallerie boten ihm zahl- 
reiche Muster zur Nachbildung. Im Jahre 1797 1115 er nach 
Schlesien zurück, und nachdem er sich auch in Berlin und Dres- 
den umgesehen hatte, wählte er ldreslau zu seinem festen Wohnsitze. 
Brause malte Historien nnd Bildnisse in Oel, die Zahl der letz- 
tcrn ist aber die grössere. Dann finden sich von seiner Hand Co- 
Plßl) nach Rafael, Rubens, Titian, van Dyk, Rembrandt u. a.
        

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