Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1744626
Kraift, 
Hrafft , 
151 
gibt es noch eines von V. 5., den man gewöhnlich für Virgil Sulis 
ält, und von P. Hilinn hat man ebenfalls ein solches. 
Fussly will in den Supplcmentexl wissen, dasstliralit auch Maler 
gewesen, und nach der Angabe dieses Lexicographen möchte es 
scheinen, dass der Iiilnstler neben der Architektur die Plastik nicht 
gerade als Hauptfach getrieben habe. Dann gibt es auch, einen 
grossen seltenen, ihm beigelegten, Holzschnitt in Hellduxzhe], 
welcher Christus mit den Kindern vorstellt. Einige meinen, dass 
hier eine Verwechslung vorgehe. 
Kraft: 19113113 Ludwig, Zeichner und Hupfcrstecher, wurde 1705 
in Brüssel geboren, und daselbst in einer Iiunst unterrichtet, die 
ihm Ruhm erwarb. Er lieferte eine bedeutende Anzahl guter, theils 
seltener geiitzterBlättcr, und starb erst um 1770- 
1) Hiob auf dem Kothhaufen, nach Rubens. 
2) Jesusibei Nicodemus, nach demselben. 
5) Christus ertheilt dem Petrus das Schliisselamt, nach Rubens. 
ä) Die Daune, Halbfigur, mit der Alten, welche Jupitefs golde- 
nen Regen empfängt, nach Rubens. 
6) Die Venus, nackt, mit dem Amor, nach demselben. 
7) St. Martin, der den Mantel mit den Armen theilt, nach van Dyck. 
3) Der Gutsherr und seine Frau mit dem Bauer in Unterredung, 
nach Teniers. 
g) Der Dorfziegenhirt, 1762, nach demselben. 
10) Der Schiffbruch, nach demselben. Sehr selten im Aetzdrucke 
mit weisser Höhung. 
11-12) Erste und zweite Ansicht in Flandern, nach Teniers. 
15) Landschaft, wo der Schiller einen Mann und eine Frau nach 
 dem Bauernhause hinführt, nach Teniers. 
14) Bildnisse von Mitgliedern des Hauses Oesterreich, in einer 
Geschichte desselben, die 1744 zu Brüssel in fol. erschien. 
15) Tresor des fables des plus excellens mythologistes, 1755, mit 
150 Blättern. 
Hfaüli; D- , Medailleur, wurde 1758 geboren, und anfän lieh in der 
Goldsehmieclekuiast unterrichtet, die er aber in der Feige mit der 
Gravirkunst vertauschte. Er erwarb sich den Ruf eines der besten 
Stempelschneider seiner Zeit, und mehrere Akademien nahmen ihn 
unter die Zahl ihrer Mitglieder auf. Iiraßt bereiste Deutschland, 
Frankreich und Italien, und um 1770 arbeitete er in Wien. Von 
du aus erhielt er nach Mailand einen Rul" als k. k. Medailleur, 
nach einiger Zeit aber ging er nach München, wo er 1731 das 
Zeitliche segnete. Der Churfiirst liess ihm durch A. Egel bei den 
barmherzigen Briidern ein Monument setzen. Er hiuterliess eine 
 Sammlung, die 250 Bildnisse von Regenten und anderen berühmten 
Männern seiner Zeit enthält.  , 
1) Medaille auf die Akademie zu Pairis. 
2) Medaille mit Metastasicfs Bildniss. 
5) Denkmiiuze mit dem Bildnisse Carl Theorlurä von Bayern; 
Hfilfft: David; Maler, der sich in der ersten Hälfte des vorigen 
Jahrhunderts in Schweden durch seine Bildnisse Beifall erwarb. Er 
malte um 1710 das Bilrlniss Karl XIL, und zwar auf Befehl der 
naehmaligen Ilöniein Ulrica Eleunora. Der liönig liess siclruu- 
gern ilbmalßil. und diesem Bilde schnitt er den lriupf zum". WOIl er 
sich  allzu kenntlich vorlsam. J. Smith und P. Tanjc haben es 
gestochen. C: Fritseh, Spielberg, Piquet u. a. haben noch mehrere 
seiner Bildnisse gestochen.
        

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