Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1744267
Koehler, 
Koäkkoek, 
H5 
Hoehlers yvllhelm! Landschaftsmaler, Zeitgenosse des Obigen, 
doch wissen wir nicht, in welcher Beziehung beide zu einander 
stehen. Im Cataloge der Berliner Kunstanstellung von 1826 sind 
Bilder von ihm bezeichnet. 
Hoehler, Albert, Maler zu Berlin, bildete sich daselbst um X832 
unter Leitung des Professors Herbig zum Künstler, und noch 1836 
besuchte er die Akademie jener Stadt. Er malt hismrische Bilder, 
Genrestückc und Portraite, und diese seine Bilder sind bereits in 
jnanchen Dingen sehr schätzbar. Seine Färbung ist wahr, seine 
Figuren sind gut gezeichnet und mit Geschmack costumirt. Oefter 
gibt er romantische Darstellungen. 
ROGlIlCP, Andreas; Maler aus Werben, der um 1854 seiner Stu- 
dien wegen in Düsseldorf verweilte. Er ist wohl Christian's Bruder. 
Man hat historische Geltliiltle und Genrebilder von seiner Hand. Auch 
Bildnisse in Oel und Kreide fertiget dieser Künstler. Im Cataloge 
der Berliner Iiunstausstellung von 1836 sind Werke von ihm he- 
zeiclinet.  
Koehler, Robert, Maler, der sich um 1854 in Dresden aufhielt; 
seine näheren Verhältnisse konnten wir aber nicht erfahren. Dieser 
Künstler malt Genrestiicke und Bildnisse. ' 
Hoehler, Heinrich, Bildhauer, ebenfalls Zeitgenosse der obigen 
 Jiünstler. Er hielt sich 1852 in Rom auf, und da führte er einige 
Statuen und andere Bildwerlse aus. Seine weitere Spur konnten 
wir nicht verfolgen.   
Kßehrer, s. Kehr-er. 
HOBlbI, AIIIOII, Kunstliebhaber, der um 1799  1806 zu Wien 
verschiedene Blätter ätzte, die mit einem Monogramme oder mit 
den Buchstaben A H. bezeichnet sind. Es sind dieses lileine Land- 
schaften mit Thieren nach Molitor, Köpfe von Thieren etc. 
Hoelikoek, Johann Hermann, Marinemaler, wurde 1178 zu 
Vei-e geboren, und anfangs bei einem Tapetenmaler _in die Lehre 
gegeben, denn er sollte als solcher einst sein Brod sich verdienen 
können. Allein Iioehkoek fühlte sich zu Besserein bestimmt, und 
besonders war es die Marine- und Genremalerei, welche ihn an- 
sprach. Nach überstandener Lehrzeit liess er sich zu Midtlelburg 
in Seeland nieder, und hier suchte er durch Unterricht im Zeich- 
n'en sich Unterhalt zu verschaffen, und das erste Werk, welches 
zur Oeifentliclikeit kam, sind die Zeichnungen zu S. van Hoeläs 
Beschryving van den Watervloed in Lonwriiand des jaars. Harlem 
1806, 3. Der Künstler nährte sich jetzt wohl als Zeichner, aber 
, seine Zeit ging darüber hin, ohne dass er dasjenige geleistet, wozu 
er sich bestimmt fühlte. Es zog ihn zur Darstellung in Farben, 
und von- 1810 an sah man bei Gelegenheit der Iiunstausstellungen 
jedesmal Oelbilder von seiner Hand gemalt. Es sind dicsesfinsich- 
ten von Seen und Flüssen, und das Meer mit seinen Erscheinungen 
bot ihm Stoff zu seinen Gemälden. Er stellte es mit Schiffen bela- 
stet vor, _wie diese mit ihren Segeln sich zelgßtl, odergf-iFstrandet 
das Unglück des Sehitters verkünden. Auch die Fischer mit ihren Be- 
 schäftigungen und Verkäufen dienten ihm zum malensßllßn vor" 111'39- 
Hßßklißßli,  G's berühmter Landchaftsmaler z_u'Cleve und Sohn 
des obigen, wurdg 1865 gebgrßn, ünd VOD_ seinem Vater In den 
 Anfangsgriinden der Kunst unterrichtet. lvllt grossein Talente be- 
80
        

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