Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keyser - Lodewyck
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1743018
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1744234
H2 
Kock , 
Koeck, 
K061i, JOlIHIIII Martin, l Zeichner, 11er iiach Ostade, Pynackcr, 
Van de Velde und Wouvermahs in Aquarell copirte; wann, wissen 
wir nicht. ' 
K001i, servatlllS, Iiupferstecher von Leyden, der um 1612 als 
 Uniwersxliits-hupferstecher in Copenlxagen lebte, mit 100 T111, Gehalg, 
K061i; andere Künstler dieses Namens s. unter Cock.  
HOCBS, Bildhauer, dessen Descamps erwähnt. Er legt ihm zwei 
Grabmiiler in St. Gudula zu Brüssel, und die Statuen der Heiligen 
Petrus und Jaliobus in St. Jakob zu Antwerpen bei.  Die Lebens- 
zeit dieses Künstlers bestimmt Descamps nicht. Vielleicht gehört er 
zu der Familie de Cock.     
Hoeberger, S. Coeberger.     
Hoebeke, Itupferstecher, der zu Anfang unsers Jahrhunderts zu 
Berlin für Buchhändler gearbeitet haben soll.  
Hoeblitz,  Eh, Hupferstecher, dessen Lebensverhältnisse wirnicht 
näher kennen, als Füssly. Ein Blatt mit einem behelmten Kopf 
soll mit 1770 datirt seyn.  
i: 
HD6015, der Name "von Künstlern, welcher auch hie und da Heck 
geschrieben-wird. Wirlassen sie unter der ersteren Orthographie folgen. 
BOSCH, Peter, _Maler, der in Prag. lebte, und vielleicht die 
grösste Zeit seines Lebens. Zuverlassig hielt er sich hier von 
1702- 1705 auf, und dass er auch in der Folgezeit bis zu Seinem 
1750 erfolgten Tod ofter dasclbst gewesen, tbeweiggen die vielen 
Werke, welche man in Prag von seiner Hand findet. Die "meisten 
r "hat dielldinoriten-liirche daselbst. Die regulirten Chorherren des 
heil. Augustin zu Wittingau in Böhmen hatten 27 grosse Gemälde 
yon Hoeck, und darunter wurde der heil. Aegidius, Christus am 
Oelberg" und der lieil. Leonhard bewundert.  
Böch hatte den Titel eines k. k. Hofmalers.   
Iiceck, Gottfried, Maler, der zu Anfang des vorigen Jahrhun- 
derts arbeitete. Um 1720 lebte er als I-lufmaler in Weissehfels, 
doch scheint er auch andere Staclte besticht zu haben. Zu Neutitschein 
in lYläihren ist ein Hochaltarblatt von iliiu gemalt. P. Schenk hat 
sein Bilclniss gestochen.    t._ 
HOGCR, MlClIQCI, berühmter Maler, geb. zu Innsbruck 1760, gest. 
 zu Rom 1825. Er erhielt den ersten Unterricht im Zeichnen und 
in der Malerei unter Leitung des Zeiclienmeisters Peter Denifle. 
und setzte, von dem Gobernialrathe, Grafen von Enzeuherg großs- 
müthig unterstützt, 1777 zu Mailand, unter dem trefflichen lYIalei 
M. Knollen seine Studien fern. Neun Jahre arbeitete nun Iioeeli 
an der Seite Iinollefs, und als dieser ihn ,g_enug vorbereitet fand, 
die liuustseliätze Ronfs zu studiren, und sich nach diesen selbst 
zu bilden, wurde er als kaiserlicher Pensionär dahin geschieht 
Die Akademie von St._Luca nahm Iioeck in der Folge unter ihn 
Mitglieder auf, _und im Jahre_18_14 Xvurcle er als lmpetrtor de, 
PiibstliClißn Studiums der Mosails iin Wahltan angestenh 
In Rom verehelichte _ei- sich nait Hath. Peters, der Tuchter gineg 
Hauptmanns der piibstlwhen Lßlbwaßbß, verlor aber nach weniger 
Jahren die geliebte Gattin durch den Tod.  
 Von Itoecläs Leistungen Slndxntlf wenige im Vatcrlande. Zwe 
mythologische Stücke, Venus und Endyinion, besitzt ein Privatmann
        

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