Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1732064
IYIeL-sigv, 
F ran z 
Carl. 
Heiss , 
Elias 
Christoph. 
69 
Ausgezeichnetes; er liefert auch in der Oelmalerei Treffliches. 
Es finden sich von seiner Hand Landschaften in Oel, die, wie 
seine Porzellangeinülde, mit Zierlichkeit und Scirglillt behandelt 
sind. Sie erfreuen durch die glückliche Wahl des Standpunktes 
und durch Schönheit und Frische des Culorits, so wie sich denn 
auch überall ein getreues Studium der Natur udenbnret. Seine 
Genre- und Landschaftsgemälde auf Porzellan gehören zu den bes- 
ten Erzeugnissen dieser Art. Es existiren wenige Iiiinstlcr dieses 
Faches, dielGegenstäxicle solcher Art mit treuerer Charalatcrauffas- 
sang der verschiedenen Meister darstellen und mit mehr Präci- 
511m und YVahrheit zu Werke gehen. 
Ileinzmann malt auch trefflich in Aquarell, 'und Blätter die- 
ser Art besitzen Graf von Schönburil, Graf "Yascher de la Pa- 
gcric, Graf Arno Valley, Baron Venningen etc: Seine Laud- 
schaften in Oel gingen in verschiedenen, Besitz über. Mehrere 
wurden von den Iiunstvereinen zu München und Stuttgart ange- 
lxßlliili. 
Vun seinen Blättern erwähnen wir:  _ 
1) Lnndleutc aus dem bayerischen Gehirge, schön ratlirt, qu. ful. 
2) Landschaften mit Militär, zierlich geiitzt.  
3) Eine Sanunluug von Schweizergegendeu, lithugraphirt. 
4) Eine Sammlung von Ansichten bayrischer Gegenden.  
5) Die Palilsaren, nach Hess, lithographirt. 
6) Die Kapelle auf dem Bothenberg. nach Steinlaopf, für den, 
würtembergischen Kunstverein lithegraphirt. 
Reisig, FTQIIZ Gilfl, Kupferstechcr aus Wien, der aber um 1770 
in Augsburg seine {Kunst iibte. Er war auch Mitglied der zu je- 
ner Zeit bestehenden kaiserlichen Akademie. 
Blau findet von seiner Hand punhtirte Blätter, die Beifall 
fanden.  
HCISS, 301131111, Maler von Mexnmingcn, wo er 1640 geboren 
wurde. Sein lYIeister war H. Schönfeld und dann Sichelbein, und 
seine Bilder bestehen _in kleinen historischen Landschaften mit 
'l'hieren und Altarbliittcrn. Letztere findet man in den Kirchen 
zu Augsburg, Regensburg und Neustaclt. Auch die liunstliebha- 
ber bei-vuhren noch hie und rla ein Stück vun diesem Meister, der 
unter den Zeitgenossen seine Stelle behauptet.  "Die königliche 
Gallerie in Schleissheiln bewahrt historische und heilige Darstel- 
lungen von seiner Ilazul. B. Iiilian hat nach (liesemiliiiiisller ge- 
stochen. Er starb 170-1 zu Augsburg, wo er sich niedergelassen 
hatte. 
HCISS, E1135 GlIPISIZOPlI, Maler und Kuyfcrsteeliexr von Memmin- 
gen. Johnmfs Veiwvandtci- und Schiller, einer der ersten, welche 
in Deutschland mit Erfolg in Schwarzliunst gearbeitet haben. Es 
Enden sich von ihm auch wohl noch etliche Gemälde, die aber 
nie zahlreich waren , da er die meiste Zeit der Stecherhuiist wid- 
mete. Besonderes Glück machte er mit seinen Thesen, die ihm 
neben den Bilclnissen so viel eintragen, (lass er sich ein Bitter-g!!! 
kaufen konnte. Er arbeitete zu Augsburg, der Teil ereilte lh" 
aber auf seinem Gute Trunlielsberg 1751 iin 71. Jahre.  ' 
g) Der Leichnam Christi am Grabe vu-n Maria und drei Engeln 
beweint, nach A. Nlarchesino, gr. roy. fol. Bei R. Welgel 
(Catalog V. S. St) 1. Thl.  -  
2) St. Paul und Anton, die ersten Eremiten in der Wuälß, lil- lßl- 
5).Christus am Oclberg, nach C. Max-anti, gr- 1'01-
        

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