Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1732011
64 
Heinrich. 
Erhard. 
Christoph 
ihm der König 16,000 Thaler. Auch vom Hofe in Bayreuth wurd 
er bcschäftiget und hier starb der Künstler 1772 im 64- Jahre- 
Helnltz von Hemthal, Ignaz, ein Maler, der um 1750 in VVie: 
gelebt haben soll. ,   
Heinius, Medailleur, dessen Name auf" einer hamburgischen M. 
daille von 1711 steht. 
Hemlema Hemrlch: Landschaftsmaler von Nassau-Weilburg, w 
E!" 1805 geboren wurde und seine Gymnasialbildung erhielt. Spi 
ter wählte sein Vater Mannheim zum Wohnorte, und hier musst 
der Sohn das Fach der Architektur ergreifen, da er einmal kei 
Maler werden sollte. Heinlein fand sich jedoch vor allem zur M: 
lerei gezogen und diese ward "in München, wo er im ig. Jahr 
die Akademie bezog, das Fach seines Lebens. Er machte ald di 
erfreulichsten Fortschritte, und die mannichfaitige Naturanschau 
ung in Bayerns malerischem Hochlande, in der Schweiz, und i 
Oberitalicn erschloss ihm Auge und Sinn zur reinen, wahren Au! 
fassung landschaftlicher Scenerie. Schon.iin Jahre 1815 verriet. 
er durch zwei grosse Ansichten aus Tyro] ein glückliches Talem 
das in der grossartigen Behandlung und in der harmonische; 
Wirkung des Ganzen, die aus diesen Bildern spricht, Utigewöhn 
liches zu leisten versprach. Der Erfolg täuschte die HoFfnun; 
nicht, denn einige seiner folgenden VVerlte gehören zu den schön 
sten und gediegensteu der neueren Landschaftsmalerei. Heinleii 
ist ein genialer Iiünstler, gleich vorzüglich, er mag reine Pur 
traite der Natur zur Anschauung bringen, oder Theile derselbe: 
zum schönen harmonischen Ganzen vereinigen. Es olfenbaret sicl 
in seinen Gemälden ein hoher poetischer Geist, reine Naturen 
 schauung und ein zartenFarbensinn. Der Künstler gefällt sie] 
oft im Farbenspielc, und in Vertheilung der Massen ist er Cbens: 
verständig, als wohlgefällig in den Linien. 
I-Ieiulein lebt- in München ,i wo überhaupt ein Verein von aus 
gezeichneten Landschaftsmalern sich gebildet hat. 
Helnrlßh, Abt des Klosters Walkenried, der von 1225-1225 regierte 
War ein geschickter Baumeister, und er hatte 21 Conversen in 
Kloster, die in Stein und Eisen arbeiten konnten. So versicher 
Eckstorm im Clironicon Walk. Helmst. 1617, p- 87- 
HGIHPICh, ein Mönch des ehemaligen Klosters Polling in Bayern 
der in einer Urkunde des zwölften Jahrhunderts als Maler vor 
kommt. Auch in Benediktbeuern lebte zu jener Zeit ein Male] 
dieses Namens, der Sohn des Malers Gottschalls, doch von keinen: 
finden sich mehr Werke, da selbst auch die erwähnten Klöster 
mit ihren Kirchen in einem der späteren Jahrhunderte neu aufge 
baut wurden.  
Helnrlcb: Üder AITfgO, ein alter flamandischer Künstler, der in 
einßr Urkunde von G. della Valle's Beschreibung des Domes von 
Orvielo P- 551 vorkommtw Er verpflichtete sich 1561 eine Capßlls 
Zu nlßlell, doch scheint' er nicht zur Ausführung gekommen Zu 
593'115 nur das Altarblatt malte er. 
Hßllflrlllh, Baumeister in Tittmoning, Welchen die Steinschrift über 
dem Eingange des alten Stadtwachthurmes daselbst nennt. Stedau- 
tet: Anno Dni. MGGCCLXVI- est ista turris per 1105119111 Vlrwn 
Pangracium Paumann a prima fundata et per diSCYCWS Vimä et
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.