Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737083
K93 
Kcyn , W.  
oder 
Kßyl a 
S71 
Great-Britain, nach Neahfs Zeichnungen. In Britt0n's Werk; The 
fine arts of the english Schnol ist von Le Iieux der Plan, Aufriss, 
und die Ansicht der St. Paulskirche, in 4 Blättern, mit Bulle gestu- 
chen. Die Gebrüder Le Iieux stachen auch für das Werk: Engra- 
vings cf the pictures- of the national Gallery, welches von 182:; an 
erschien. 
John arbeitete auch fiir die Landscape illustrations of the ndvels 
of the authur of Waverlcy. 
Ein Capitalblatt von H. Le Iieux, welches 1854 erschien, ist die 
Ansicht von Venedig: The city of Venice. There is a gloriows 
city in the sea etc., nach S. Pruut, und dem Herzog von Devon- 
shire dedicirt, mit Erklärung in 8.; qu. roy. fol. Preis 10 Thlr. 8 gr. 
bei "Vveigel.  
Iißy Üder Hßyn, Vvßuter: Maler aus Breda, der Vater des ful- 
genden, erscheint noch 1542 als Mitglied denBrüderschaft des 
heil. Lucas zu Antwerpen. Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt. 
 oder Hay, Vvlllßm, Maler von Breda, war Schüler von 
L. Lombard zugleich mit F. Floris, und auch liey erwarb sich 
Ruhm, obwohl er den Floris im Feuer der Cuuinpositiun nicht gleich- 
ham. Man schätzte aber seine Werke wegen der treuen Nachah- 
mung der Natur und wegen des zarten und lieblichen Colorites. 
Er musste den Cardinal Granvella und den Herzog von Alba mehr- 
malen abbilden, und letzterer war auch die Ursache seines Todes. 
Iiey hörte ihn eines Tages mit dem Criminalrichter den_Tod des 
Grafen Egmont und anderer Grossen beschliessen, was den Iiiinstler 
so ergriff, dass er 1568 aus Gram starb. Schon 15110 war er Mitglied 
der Akademie in Antwerpen, und daher möchte] man glauben, Iiey 
sei früher geboren, als 1520, wie man angegeben findet. 
Key oder Hay, Adrlßn Thomas, Maler, Schüler seines Onkels 
Willem, den er an Lebendigkeit der Compositinn übertraf. Irn 
Museum zu Antwerpen ist ein Votivhild von seiner Hand, mit der 
Familie Franco-de Brier. Dieses Gemälde ist mit einem Monogramme 
und der Jahrzahl 1575 bezeichnet. 
Hßy, H- , Glasmalcr, der um 1799 zu Hatlieldhouse bei Wakefield in 
Yorlsshire stgirb. Er malte Vtretlliche Blumen, Schmetterlinge etc. 
Heye oder HCYGII werden auch die obigen Iiey genannt. 
Iieyn , Adrlälll Van, Maler, ein Niederländer von Geburt, der aber 
in Venedig arbeitete, in der Manier des Palme jun. Er malte Bild- 
nisse und wohl auch anderes; wann, weias man nicht. 
Heyl, Bernhard, s. Iieil. 
Hßyly Michael, Iiupferstecher , der Sohn eine: Glasschneiders, 
Würde 1722 zu Nürnberg geboren, und daselbst von Direktor Preis- 
ler in der Zeichenkunst unterriehtet, bis er zu M. TyroE kam. 
um sich mit dem Grabstiehel zu uben. Mittlerweile studirte er bei 
J. Schäbler auch Mathematik, und schon 1745 erhielt er einen Ruf 
I, nach Copenhagen, um daselbst für die Hafnia hodierna und für 
den Vitruvius Danicus Blätter zu stechen. Nach vier Jahren kehrte 
er heim, und jetzt arbeitete er für Niirnbergigche Kunsthand- 
lungen, bis er in Dresden Anstellung fand. Damals war die Her- 
ausgabe des Gallerie-Werkes im Gange, und Iieyl wurde dabei be- 
schäftigen Im Jahre 1755 wurde er 1m Cadetencorps als Zeichen- 
meister angestellt, und bald darauf in gleicher Eigenschaft bei der 
Ritterakademie. Um 1795 ereilte ihn der Tod.
        

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