Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737055
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Kessner  August. 
Ketel , 
Cornelius. 
Die Platten von diesen beiden Blättern besitzt J. Stein in 
Nürnberg, und jedes Blatt kostet jetzt 14 gr.; früher 2 Thlr. 
3) Die Landung Carl II. zu Dover, nach B. West, Copie nach 
Scharp, qu. fol. Im ersten Drucke mit nnvollencleter Schrift. 
4.) Der Tud des General Pierson, nach J. Singleton, verkleinerte 
Copie nach J. Heath, gr. qu. fol. 
Im ersten Drucke mit unvollendeter Schrift. Preis 11 fl. mit 
der Schrift.  
5) Leukuthoe und Leander, zwei antike Statuen, für das Mus. 
Nap. gestochen. , 
6) Mehrere Blätter für Beckers Augusteum. 
7) Stephanie Grande-Duchesse de Bade, nach Schröder, fol. 
8) Das Bildniss des Dichters Schiller, nach Iiiigelgen, k]. fol. 
Q) Jenes von J. H. Jung Stilling, Büste nach Dannecker, fol. 
Hßsßnßr. August, Maler, der um 1812 zu Berlin Miniaturhild- 
nisse malte. 
Hessner, AIIIJOH, Maler in Berlin um 1828. Er _malt Bildnisse. 
Hestenstenlus: Cornellus; Iiupferstecher, dessen Gandellini er- 
urähnt. Er soll Reiterstiicke gestochen haben. Dieses scheint Corue- 
lius Hittensteyn zu seyn.  
Heslaner: Michael, Maler zu Nürnberg um 1600. Er malte Histo- 
rien, und J. E: Ebermayer war sein Schüler. 
KCSZUCT, Allgllät, Maler zu Berlin, wo er unter Leitung des Pro- 
fessors Weitsch sich zum Künstler bildete. Er malt Genrestiicke 
und Bildnisse.  
Hetel oder Hettel, Cornelis, Maler, der 1548 zu Gouda das 
Licht der Welt erblickt haben soll. Den ersten Unterricht ertheilte 
ihm sein Oheim, den man aber nicht namentlich bezeichnet, und 
dann nahm sich A. von Montfort in Delft seiner an. Nach einem 
Jahre ging er nach Paris und Fontainebleau, wo damals seine 
Landsleute F. von Mayer, H. Frank und Dionysius von Utrecht 
arbeiteten; allein er hatte kaum Zeit, die Werke Russia's und Prima- 
ticci0's zu studieren, da der Religiousuuruhen wegen alle Flücht- 
linge aus dem Lande ziehen mussten. Hetel ging jetzt in sein 
Vaterland zurück, wo ihn nach sechs Jahren gleiche Ereignisse 
zwangen, nach England zu fliehen. Zum Glück brachte er einige 
schöne Proben seines Talentes mit, und daher fand er bald bedeu- 
tende Aufträge, besonders im Portraitfache. Im Jahr  1:378 malte 
er die Königin, dann xuehrinalen den Grafen von Oxford, und 
andere vornehme Herren und Damen. Im Jahr 1587 ging er nach 
Amsterdam zurück, und auch hier malte er zahlreiche Portraite, 
Pöbel! anderen die ganze Amsterdamer Schiitzengesellschaft mit 
ihrem Hauptmanue Hermann Rodenborgh Beths an der Spitze. Die- 
SCS ßild ist meisterhaft ausgeführt, und nichtmindcrjenes der Schützen- 
gesellschaft des heil. Sebastian, welches Itetel 158g malte. Dann 
führte er auch verschiedene Altarblätter aus, wvuriu er die Bild- 
nisse der beruhmtesten Künstler, vorzüglich jenes des Architekten 
Heinrich de Iieyser, in den Figuren Christi und der Apostel dar- 
stellte. Einmal malte er sich selbst als Christus, und seine Freunde 
als Apostel. Mit dem Ideale hat sich also der Künstler nicht _so 
,viel abgemüht, als Leonardo. Zuletzt kam er auch auf den Ein- 
Iall, mit dem Finger zu malen, und damit noch nicht zufrieden, 
versuchte er es auch, mit den Fusszehen zu malen, WM gerade
        

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