Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1736947
Kenkel, 
Johann. 
was 
Kentler. 
557 
Henkel, Johann, Maler, Zeichner und Kupferstecher von Augs- 
hurg, als dessen Meister J. Fischer, Ch. Wcigel und J. 1YI. Schu- 
ster genannt werden. Er liess sich in Nürnberg nieder, wo er durch 
seine Bildnisse in Pastell Beiihll fand. Einige wurden gestochen, 
er selbst aber lieferte Blätter. Ixn Jahr 1722 ereilte ihn der Tod, 
nur 51 Jahre alt. 
1) Das von ihm gemalte Bildniss des Herzogs Ludwig Ruclolph 
von Braunschweig hat er 1717 auch selbst gestochen, ein 
 Oval. Ferner: 
2) Den Calafzzlk Kaiser Joseph I. in der Michaels-Kirche zu Wien 
1711, gr. fol. 
5) Jenen in der Augustinerliirche daselbst, gr. fol. 
4), Einen gleichen in der Stcphanskirche zu Wien, gr. fol. 
5) Ferdinand Graf von Iihiinburg, Erzbischof von Prag, im Lehn- 
stuhle, nach P. Brande], ful. 
6) Die sogenannte Nürnberg. Maler-Akademie, 20 Blätter Akte 
vom Maler J. M. Schuster, unter dem Titel: Statoribus artis. Joh. 
Mart. Schuster pinx. Joh. Henkel fecutgr. fol. BeiWeigeLÄTh. 
Henneberg, August, Maler, der sich um 1826 zu Berlin in der 
Schule des Professors Röthig bildete. Er malt Blumen und Früchte 
in Oel. 
Kenner, Joseph, Maler von Oettingen inBayern, dessen Bildnisse 
ausser der Aehnlichlieit kein Verdienst haben. Im Jahr 1750 kam 
er als Hofmaler nach St. Petersburg, musste aber wieder abziehen, 
als Tocque kam. 
Iiennyon, ein englischer Maler, der um 1785 arbeitete. Er malte 
Bildnisse und andere Bilder, die zu der besseren jener Zeit gehören. 
Hent, William, Maler und Architekt von York, ein Künstler, des- 
sen Namen mit Ruhm genannt wurde, der ihm aber nicht als Maler 
gebührt, obgleich er in Rom die Schule des B. Luti besucht hatte. 
Er blieb in der Malerei immer weit zurück. Er konnte keine 
Figur zeichnen, und in seinen Coinpositionen herrscht Unsinn. 
Hogarth machte ihn öffentlich zum Gespcitte, als Kent in St. Cle- 
ment ein Altarbild aufstellte. Besser ging es ihm als Architekt, 
denn er hatte den Lord Burlington an er Seite, und man behaup- 
tet, dass der Lord seine eigenen Entwürfe oft unter Kentfs Namen 
ausgegeben habe. Nach seinem Plan wurde der Pallas! in Holkhain 
in Ndrfolk erbaut, ein Werk von fürstlicher Pracht, doch nicht in 
allen Theilen harmonisch. Der Architekt Brettinghani gab 1761 die 
Beschreibung mit dem Plane heraus. Besonderen Beifall erwarb er 
sich durch seine Ornamentzeichnungen, und in den Verzierungen 
gab er lange den Ton an. Dann hat er auch den Ruhm, der Schü- 
pfer der neuen Gartenanlagen zu seyn. Kent genoss auch Ehren; 
nach Jervas Tod wurde er Hofmaler, eine Stelle, die er am wenig- 
sten versehen konnte. Daneben hatte er noch andere Bedienstigungen. 
Dieses Künstlers haben wir schon einmal unter J. Jones gedachf, 
als Herausgeber des Werkes jenes Künstlers. Nach J. Jones_hat 
er auch einige Architekturstiicke radirt. Wer. eine ausführllßhß 
Biographie dieses Mannes wünscht, den verweisen wir auf Walpolc. 
Im Jahr 1748 ereilte ihn der Tod. J. Bigaud hat nach seiner Äelßhßull-S 
die Vermählung des Prinzen von Oranien gcätzt, und "Hßßärth das 
Altarblatt in der Kirche St. Element. Allein Letzterer zog die Sache 
ganz in's Lächerliche.  
Hentler, s. Handel. _l  
        

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