Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1736785
Kaufmann , 
Kauke , 
541 
pisse, wie jenes des Baron Franz Joseph von Unertl, 1755 nach 
J. Vivien gemalt, Ferner stach er:  
Maria mit dem Jesuskinde, Kniestück, nach S. Concn, 1748, fol. 
Kaufmann, Peter P3111, Maler, der bei Anton Calza seine Kunst 
erlernte, und von welchem Füssly glaubt, dass erAngelicefs Vater seyn 
könnte, der er aber nie hätte seyn können. Calza malte Landschaf- 
ten und Schlachten, und solche Bilder malte wohl auch Kaufmann; 
dieses in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. 
Kaufmann, Peter, Bildhauer zu Weimar, bildete sich um 1810 in 
Rom unter Canova zum geschickten Künstler. Nach seiner Heim- 
kehr wurden ihm in Weimar mehrere Aufträge zu Theil, und be- 
sonderes Lob erwarben ihm die Portraitbüsten. Man kann diese 
unter die vorzüglichsten "Werke ihrer Art zählen; doch auch in 
Figuren leistete {aufmann Gutes. Er portraitirte den Grossherzog, 
Göthe, Angclica Kaufmann u. s. w. Kaufmann war Ilofbildhauer 
 in Weimar, und 1829 ereilte ihn der Tod, 64 Jahre alt. 
Kaufmann, GEISPQP, Maler und Lithograph, der Sohn des Peter 
Knufmannts, wurde 1811 zu Weimar geboren, und da er schon 
 frühzeitig Talent für Zeichnung offenbarte, ebenfalls auf die Künst- 
lerbalin gewiesen. Den ersten Unterricht erhielt er in Weimar, 
und 1830 Verfolgte-er seine Studien auf der Akademie der Künste 
in München. Er malt Historien und Genrebilder, und dann hat 
er sich als Lithograph vortheilhaft bekannt gemacht. 
Drei Blätter nach Overbeck, der alte und der neue Bund; Servi- 
tus, Adoptio; Timor, Fiducia; Captivitas, Libertas, fol. 
Italia und Germania, zwei weibliche Halbfiguren, nach Overbeck, fol. 
Das Abendmahl nach Leonardo da Vmci, in der Grösse von B. 
Morghens Stich. 
Kaufmann, Hermann, Maler von Hamburg, und der Sohn eines 
Malers, wurde 1808 geboren und in Hamburg in den Anfangs- 
gründe!) der Kunst unterrichtet. Später besuchte er die Akademie 
der Künste in _Munchen, und hier lag er von 1827 bis 1352 den 
Studien ob. Dieser Künstler malt Genrestücke und charakteristische 
Volksscenen, in denen ungemeines Leben herrscht. Auch in tech- 
nischer Hinsicht sind seine Bilder trelflich, wie denn Kaufmann 
überhaupt zu den besten Künstlern seines Faches gehört. Die 
Critik hat sich bei mehreren Gelegenheiten über seine Leistungen 
Vortheilhaft ausgesprochen.  
Kaufmann, GGOTg, Maler von Stuttgart, wurde um 1798 geboren; 
allein seine Lebensverhältnisse kennen wir nicht. Im Jahre 1331 
kam er nach München, um bei der Ausschmiickung des neuen 
Residenz-Theiles Beschäftigung zu finden. 
Kaufmann, LßOPOld; Maler und Graveur von Wertheim, bildete 
sich um 1852 in München, damals ohngetähr 21 Jahre alt. 
Ranke. Johann Friedrich, Zeichner und Kupferstecher von 
Berlin, bildete sich unter Leitung von Schleuen. Er arbeitete 
längere Zeit in Dresden, und 1777 ereilte ihn in Pommern der 
Tod, zuletzt als Bediensteten bei der Accise. Man hat von ihm 
Bildnisse und historische Darstellungen, mit dgm Stichel oder mit 
der Nadel gefertiget. 
1) Büste von J. G. Wille, 1759, 8. 
2) Die Vestalxn, nach J. Courtin. 
3) Die Priesterin der Venus, nach demselben.
        

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