Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1736430
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Julicn, 
Simon. 
Johann 
Julius , 
Friedrich. 
und die Dauphine, und 7er wa te es "auch bei der Alsademie, sich 
zu melden, deren Thiire ihm aier die Cabale verriegelte, worüber 
Julien den Muth so sehr verlor, dass er sich bei einem Bildschnit- 
zer in Rochefort in Condition begab. Endlich ermahnte er sich 
 wieder, und übergab 1778 seinen sterbenden Krieger der Akademie, 
worauf sie ihn agregirte, und im folgenden Jahre zum wirklichen 
Mitglieds: aufnahm. Julien hatte seinen Krieger in Marmor aus e- 
fiihrty und diese Statue soll nach dem Urtheile Lebretoms, des 
ß Verfassers einer historischen Notiz über den Iiiinstler, ganz dem 
Charakter deßlkntike gemäss seyn. Die Revolution verscheuchte 
 die Iiiinste, und Julien erschien daher erst 1802 wieder mit seinen 
Werken, deren einige schon früher bewundert wurden, was jetzt 
nicht mehr durchhin der Fall ist, dn die Plastik einen andern Um- 
 Schwung gewonnen. Damals wurde er Mitglied des Institutes und 
Professor an der Specialschule. Als seine Hauptwcrke nennt man 
 die Statuen von Lafontaine und Poussin, die Badende, damals in der 
 Gailerie des Erhaltungs-Senates. Die letztere hielt man in jener 
Zeit für die schönste weibliche Bildsiinle der neueren Zeit. Poussin"; 
 Statue war seine letzte Arbeit. Im Jahr 1804 ereilte ihn der Tod, 
und der IYIoniteur vom 8. Oct. lieferte seinen Necrolog. 
 Julien radirtc in Rom auch einige Köpfe. 
Juhen, SIIIIOH, 'Zeichner und Bildhauer zu Paris um 1770- Er 
  zeichnete verschiedene Genrestiiclse, deren A. Carröe, Pruneau und 
  L. Julien etliche gestochen haben. 
Juhen; Laurent, Kupferstecher und Zeitgenosse des Obigen, der 
uns aber nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt ist. Von sei- 
nen Blättern fanden wir erwähnt: 
1) La ruse döfendue, nach S. Julien. 
2) Bon jour ma mere, nach demselben. 
5) L'Etude räpand des fleurs sur le Cllems. 
4) Sentimens religieux. 
5) Beilexions bacchiques. 
Ticozzi erwähnt eines N. Julien, der bei Bestout die Malerei 
erlernte, 1764 in Rom sich aufhielt, und dasclbst zwei Blätter- 
mit Festen ätzte. Nach seiner Heimkehr soll er noch andere Blät- 
ter geliefert- haben, und dieses sind" wohl die oben erwähnten. 
Jllllßll, Bernard BOIIIEIIII, Maler zu Paris, der aber 1802 zu 
Bayonne geboren wurde. Er bildete sich in der Schule des Baron 
Gros, und sein Hauptfach ist die Portraitmalerei.  
 Von ihmhaben wir die Bildnisse des Prinzen von Polignac, der 
Grafen Chantelotuzo, Guernon Ranville, Pcyronet. Ferner: 
 1) Napoleon au): alpes, nach Gerard, roy. 4- 
  2) Napoleon ä Eyläu, roy. 4. 
Juhen; N- S. Laurent Julien. 
Juhenne; Jean de, Isiunstliebhaber, der eine schöne Sammlung 
hesass "und auch etliche Blätter radirte. Starb 1766. 
Jllllllä, Architekt zu Spandau, der schon vor 1555 lebte. Er ist viel- 
leicht der Erbauer des Julius-Thurmes in der Festung daselbst. 
Julius, S. auch Giulio. 
Julias, JOhüUÜ Frledrlßh, Architekt zu Berlin, wo er 177d- auch 
 das Licht der Welt erblickte. Er bekleidete die Stelle einesds. 
preuss. Bau-Inspektors, und dann war er auch Plan-Qammer-Diri-
        

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