Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1736317
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Isabey, 
Engen. 
Isacksen , 
Isaak. 
Dann hat man von ihm: 
Eine Ansicht des Schlosses Chambord, ein sehr grosses Blatt, 1821. 
La 'l'uurelle du chäteaxl nFHarcourt, 1827. 
Die Zahl seiner lirhugraphirteil Blätter ist bedeutend, am grösg- 
ten aber die seiner Zeichnungen. Er hatte Theil an der Voyage 
pittoresque de Taylord. Cailleux et Ch. Nudier, und an vielen 
anderen Werken.  
Isabey, Engen, Zeichner und Maler zu Paris und Sohn des Obigen, 
ebenfalls ein berühmter liünstlcr, der den Unterricht Seines Vaters 
genoss. Im Jahre 182i hatte er bereits seinen Ruf begründet, da 
neben dein tretTlichen Ünterrichte auch ein Ileissiges Studium nach 
der Natur seine Studien unterstützten. Er suchte die Natur in ihren 
Geheimnissen zu belauschen und besonders trefflich behandelt er 
das Fach der Marine. Er geniesst auch den Ruf eines der vorzüg- 
lichsten französischen Marinemalers, und die Bilder dieser Art sind 
von den [Iunstireundcn sehr gesucht. Er sucht weniger durch glän- 
zende Ellfekte, als durch Wahrheit den Beifall der Kenner, und 
im Tone herrscht ausserurdentliche Feinheit. Unter seinen Bildern 
erwähnen wir: die Ansieht der liüste von Honfleur, das Innere des 
"Hafens von Trouville, Ansicht bei Trouville, und verschiedene 
andere Marinen und Landschaften. Einige seiner Bilder stellen das 
Treiben der Schmuggler dar, doch sind alle seine Werke geistreich 
. behandelt. Er sucht dein Gegenstande gerne die romantische Seite 
abzugevvinnen. 
E. Isabey machte 1830 den Feldzug nach Afrika mit, in der Ei- 
genschaft eines k. Marinemalers, und daher stellen mehrere seiner 
neueren Bilder Ansichten aus jenen merkwürdigen Gegenden dar. 
Schon das Panorama der Rhede von Toulon malte er, und die der 
Flotte, den Tag vor der Abreise dcr Flotte, und das Lager nach 
der Landung zu Sidi Fcrruch.    
Im Jahre 1836 fanden wir das Begräbnis: eines Seeoffiziers unter 
Ludwig XV. geriihint. Dann sind auch seine Interioren zu erwäh- 
neu; sie gehören zu den besten Erzeugnissen dieser Art. Grauer 
ist bekanntlich Meister in dieser Art von Darstellung, aber auch 
Isabey leistet Treffliches. 
Neben den Oelgemälden dieses Künstlers sind noch die Aquarel- 
den zu erwähnen, denn auch diese sind meisterhaft behandelt. 
Engen Isabey ist Bittender Ehrenlegion. 
lsac, AHIOIIIO, Rupferstechervon Parina, bildete sich zur Paris in 
der Schule des berühmten Bervic zum Iiünstler, und hier hatte 
, er sich durch die Blätter, welche er für die Werke des Ennio Qui- 
rino Visconti ausfiihrte, bereits Ruf erworben, als er nach Parma 
zurückkehrte, um daselbst unter Toschi Seine Studien fßrtltßetzen. 
Der Nleister gewann ihn seiner Talente und seines Charakters we- 
gen lieb, und bald waren beide Freunde, die vereint zum Besten 
der ron ihnen gegründeten Iitrpfersteeherscbule nach allen Kräften 
zu wirken suchten. Sie sahen sich auch durch schöne Früchte belohnt, 
Isac gencss sie aber nicht lange, Im Jahre 1855-erreichte ihn der Tod. 
VViP fanden folgende Blätter von ihm angezeigt: 
1) Kleiner Tempel der Villa Wilderig zu Olivazza bei Palermo, 
mit P- Tosehi gestochen, gr. 8. Sehr zart. 
2) Die Grablegung, nach Schedoni. Preis 11 fl. 
3) Iiarl Felix, König von Sardinien, mit Toschi gestochen. 
4) Nicolu Machiavelli, mit Toschi gestochen, nach Santo Titi. 
5) Das Bildniss Altierik, das Gegenstück. . 
b) Alessandro Farnese, Fr. 20 Fr.
        

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