Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1736032
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Johannes. 
Johzmnot, 
Alfred. 
auf reiste er nach Italien und Spanien, wo ihn der Cardinal Jt 
hannes 'l'aver0, Bischof von Tuledo, zu seinem Sekretär ernanntt 
Doch war ihn: das Iilima nicht zuträglich, und er ging daher wit 
der ins Vaterland zurück. Aber nicht lange genoss er seinen Ruhm 
denn Johannes starb schon 1556, noch nicht 25. Jahre alt, un 
in der Abtei St. Amand in Utrecht bezeichnete ein Denhstein sein 
Buhestätte.  
Janus Secnndus war einer der ausgezeichnetstcn lateinische] 
Dichter seiner Zeit, und seine Gedichte wurden in alle gebildete] 
Sprachen Italiens übersetzt. Eine neue Ausgabe in französische 
Sprache besorgte M. Loraux 1812 1.11 Paris, und hier wird im Vor 
berichte von seiner Geschicklichkeit als Nlaler und Bildhaue 
gesprochen. Der Dichter selbst spricht von seinem liiinstlerberu 
in den Briefen an Freund Jan van Schoreel, der damals in Utrech 
lebte. Er meisselte das Bildniss seiner Geliebten Julia nach einen 
Gemälde SchnreePs, und dieses Bildniss steht. vor den verschiedener 
holländischen Ausgaben seiner Gedichte. Doch weiss man nicht 
ob er das Bildniss auch selbst gestochen hat. Schoreel hat aucl 
Jan's Bildniss gemalt, welches in das Stadthaus im Haag gebracht 
wurde. Ein anderes Bildniss von Janus besass der Dichter J. Spex: 
und später kam es in den Besitz von Const- lluygens. Vor de; 
 Pariser Ausgabe ist ebenfalls Johannes Iiilchliss, von Portmann ge- 
stochen, doch weiss man nicht nach welchem Originale. Auch ist 
es ungewiss, ob sich von Janus noch Zeichnungen, Gemälde und 
Sculpturen finden. Nachrichten über diesen Dichter und Künstler 
findet man in der Gesch, der vaderlanrlsche Schilderhunst duor R. 
van Eynden en A. van der Willigen I. 12 IR, und im Iiunstblatte 
von Dr. Schorn 1820 Nro. 23. Da heisst es auch noch, dass der 
 Künstler dem Schoreel die Büste des Erzbischofs von Palermo 
übersendet habe, um sein Urthcil darüber zu vernehmen. Der 
Brief ist von 1555, wir wissen aber nicht, Wohin diese Bildnisse 
gekommen; ' 
JOhaDUGS, ein alter Künstler von Rom, dessen C. Promis in den 
Notizie epigraphiehe degli artefici ivlllflllüfilfli romani. Torino 1856 
p. 12 und 15 erwähnt. Von seinem Daseyn sprechen marmorne 
Denkmäler. 
JOlIBYIIICS, Maler in Cliieri um 15-15. S. Giovanni. 
Johanms, P6121118, ein alter Maler, von welchem man auf dem 
Klosterhufe S. Domenico zu Bologna ein schönes Frescobild siehL 
Es ist theilweise schon bescliiidiget. Der Verfex-tiger nennt sich 
Petrus Johannis. 
Auch ein gewisser Lianori soll sich nach.Lanzi's Angabe Petrus 
Joannes unterzeichnet haben. 
In der Pinakothek zu Bologna ist eine Tafel bezeichnet: Petrus 
Lianoris PI. 1455. Dieses Bild stimmt mit clem Obigen nicht über- 
ein, es ist hart und strenge gemalt. S. Iiugleäs Gesch. der Ma- 
lerei I. 30. nota. 
JohanmS, J-s Lithograph in Fulda, ein jetzt lebender Künstler, 
der hei Heller und Brulliot unter den Monogramulistei] erscheint. 
JOhGUUOlZ, Alfred: Zeichner, Maler und Kupferstecher zu Paris, 
den man mit seinem _Bruder Tony zu den Moclelciinstlern von Pa- 
ris zählen, muSS- Beide verfertigten bereits eine Itlenge ZelChuun- 
gen und Skizzen, II) welehen sich geistreiche Künstler oHenbai-en. 
Alfred malt, auch 56611811 aus der Vaterländischen Geschichte, deren
        

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