Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1736026
Johann 
Baptist. 
 I 
Johannes Secundus. 
465 
schrieb 1455 eine böhmische Bibel und zierte sie mit. Miniaturen, 
Diese Handschrift bewahrt die ls. k. Bibliothek in VVIEII. 
Joa- 
des Churfiirsten 
Johann BHPÜSIZ, erscheint 1524 als Hofmaler 
, chim von Brandenburg. Er malte Bildnisse. 
Johann von Antwerpen, Maler, dessen Tycho de Brahe im 
Astron. instaur. mechun. fol. B. erwähnt. Er nennt ihn Pictor re- 
 ius Corolmaeburgensis, und so stand der Künstler in k. dänischen 
giensten. Dieser Johannes vbn Antwerpen malte Landschaften, 
und er könnte wohl mit Johannes Wildens Eine Person scyn. 
Dann ist er wohl jener Hans von Holland, dessen wir unter "Hans" 
erwähnt haben. 
Johann 
Johann 
VOIl 
VOII 
VFiesole, 
Üöln , S. 
S. Angelico. 
Hans. 
Johann 
VOD 
Mingolzheim S. 
Millnchen, In gßlheim, 
unter 
nHClIlS" etc. 
Johann 
Johann 
Johann 
van Eyck, s. Eyck. 
von Bologna", s. Bglogna. 
ab ACh, S. J. von Aachen. 
Johann , 
des 
ein Bildhauer 
Jahrhunderts , 
ljl 
Janko. 
J0h3nn_ von Bßebllrlgßn, Bildhauer und Baumeister, S. Matth. 
Böblingen 
Johannes, Bischof und Maler, wie es scheint ein Italiener von Ge- 
burt, denn Kaiser Otto III. (985  1003) berief ihn aus Italien 
nach Aachen, um die von Iiarl dem Grosscn erbaute Marienlairehe 
mit einem Gemälde zu verzieren, das als besonders kunstreich ge- 
riihmt wird. Johannes schrieb unter dieses, bereits im 17. Jahr- 
hunderte sehr beschädigte Werk: 
A patriae nido rapuit me tertius Otto , 
und ein anderer setzte hinzu: 
Claret aquis sane tua qua valeat manus arte. 
 Nach Vollendung dieses Werkes gab ihm der Iiaiser ein Bisthum 
in Italien; als Johannes aber dieses antreten wollte, suchte ihm 
ein Herzog seine Tochter zu vermiihlcn. Der Bischof jedoch zog es 
vor, seine Pfriinde zu verlassen und nach Deutschland zurückzu- 
kehren, da er gegen seine Braut Abneigung fühlte. Er lebte einige 
Zeit bei dem Bischof Balderich zu Lüttich, wo er in der St. Ja- 
kobslsirche auch begraben liegt. Balclerich konnte den Johannes 
auch als Baumeister brauchen, da der Liitticher Bischof eine Kir- 
che baute. Die wichtigste Stelle über diesen Künstler, mit der 
Grabschrift, gibt Chappeaville S. S. R. B. Leodiens. I. 250. 
10113111185, Bischof von Osnabrück, war Architekt, wie'viele alte 
deutsche Bischöfe und Geistliche. Er stand daselbst dem Baue des 
Domes vor , und dieser fänd zu Anfang des 12. Jahrhunderts' sei- 
nen Ursprung. 
Johannes Secundus: gewöhnlich Janus Secundus genßnnt- w" Dich" 
ter, Maler und Bildhauer, und 1511 im Haag geboren, wo sein 
Vater, Nicolaus Everhardi, Präsident war, In der Folge begab er 
sich seiner Studien wegen nach Bourges in Frankreich, und hier- 
Naglefs Künstler-Lax. VI, Bd. 30
        

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