Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1735723
J eaurat , 
Etienne. 
J egher, 
Christoph. 
435 
39) Ein Mädchen zur Nbnne ausgestattet, nach demselben.  
40) Moden und Gewohnheiten der Chinesen, 214 B1. nach Watßeau; 
41) Acht Gegenstände aus den Fabeln von Lafontaine: das Kind 
und der Schulmeister, der Astrologe beim Brunnen, der Berg, 
der die Maus gebärt etc. 
kg) La forfune et le jeune enfant.  
43) L'Amour et la Folie, beide nach St. Jeaurat. 
44) Vertumnus nnd Pomona, nach demselben. 
1,5) Uamour petxt-lnaitre, nach St. Jeaurat.  
46) L'Amour coquet, nach demselben.  
47) Nicoflalus Vleughels Parisiensis Pictor, nach A. Pesne, 1725. 
gr. 0_.   
113) Bildmss des Bxldhauers P. Puget, nach Puget iun. 
(49) Jenes des S. Le Clcrc, nach Le Clerc, 1715, klein, 
Jeaurat, Ettenne, Zeichner und Maler, wurde 1697 zu Paris e- 
boren und daselbst zum Künstler gebildet. Er wurde 1753 in äie 
Akademie aufgenommen, und nach 10 Jahren erhielt er auch die 
definitive Professur an derselben. Allein als Künstler ist er nur 
mittelmässi , und wie sehr man damals in Paris die classischen 
Produkte gar Malerei misslsannte, beweiset der Umstand, dass 
Jeaurafs Werke selbst von guten Künstlern durch den Stich ver- 
vieltältiget wurden. Der oberflächliche Jeaurat gefiel. und so fand 
sein Pinsel hinlänglich: Beschäftigung. Er malte Genrestiiclte und 
l-listorien, und unter letzteren sind auch Kirchenbilder. Dieser 
Künstler starb 1789 in Versailles.  
Man findet diesen Künstler auch als liupferstecher bezeichnet, 
wohl wegen der Gleichheit der Anfangsbuchstaben des Namens. 
Es scheint nicht, dass Stephan Jeaurat gestochen habe.  
168W)!!! , ein jetztlebender enfischer Kupferstecher, 
besseren Künstlern seine: Fac es gehört. 
der 
I'll 
den 
Jeay, S. Leger und Geay. 
JGbTGyIIOW, Emailmaler zu S5. Petersburg, dessen Bernouilli und 
Fiorillo erwähnen. Er soll m semem ache_ vorzüglich gewesen 
seyn und noch 1804 als akademucher Rath m St. Petersburg ge. 
lebt haben. 
JeünONV, Architekt in St. Petersburg, bildete sich daselbat auf der 
Akademie der Künste, die er 1822 verliess. Im Jahre 1827 ging 
er nach Rom, um daselbst seine Studien fortzusetzen; seine späte- 
ren Schicksale wissen wir aber nicht.  
Jßßher, ChTIStOPiI, treiflicher Formschneider, der nach seinen 
Lßbßvgverhältnissen ziemlich unbekannt ist. Er war ein Deutscher 
und die Angabe seines Geburtsjahr-es schwankt zwischen 1578 und 
1590- Um 1620 kam er nach Antwerpen, wo er die Aufmerksam- 
keit des berühmten Rubens auf sich zog, der ihn fortan unter sei- 
ner Aufsicht beschäftigte. Jegher schnitt mehrere seiner Zeichnun- 
en m H01! und von den Abdriicken jener Platten sind die 1111i 
gubens Adresse die ersteren und besseren. Nach liubßlliuTod 
brachte Jegher die Stöcke an sich, und jetzt nahm er die ffllbefß 
Adresse hmyveg nnd setzte seinen Namen hinzu. Die Abdrucke 
dieser Ar! sind die späteren und weniger zu schätzen, 815 d"? fm" 
heren. Das lbdeßjahl" des Künstlers ist unbekannt; man 119m" 
5660 und 1670 als solches. 
Seine Blätter gehören zu den besten Erzeugnissen der Form- 
 28 
        

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