Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1735701
Iden, 
Ludwig. 
Jean. 
433 
Unter seiner Leitung vmrde auch der grossc Tempel zu Eleusis" 
von Coroebos, Metngencs und Xenoeles erbaut und für die Feier 
der Mysterien eingeweiht. Der Plan war wohl von Ictinus allein, 
Das Ganze bestand aus einer grossen Cella mit vier qucrdurchlaufen- 
den dorischen Säuleirreihen in zwei Stockwerken, und dazwischen 
war eine grosse Lichtdffnuimg, die Xenocles wölbte, weil dieser 
Tempel kein Hypäitlhros seyn durfte. Die Vorhalle war aus 12 do- 
risehen Säulen gebildet und unter der Cella war eine Crypta. Nä- 
here Angaben S. Jonizm antiquities, neue Ausgabe; Stieglitz Gesch. 
der Baukunst, neue Aufl. 1857, und vor allen auch O. Miillefs Ar- 
chäologie. 
lden, Ludwig, Maler zu Berlin, brachte schdn 1795 Bilder zu 
 den Iiunstausstellungen, und diese bestehen in Landschaften in 
_Oel und Aquarelle. Von dieser Zeit an sah man bei ähnlichen 
Gelegenheiten immer Werke von diesem Künstler, und noch in 
neuester Zeit. Es sind dieses Landschaften in Oel. 
Idsert, P., 
  irgendwo 
jener Künstler, von welchem Fiissly spgt, dass er ihn 
erwähnt gefimdex: habe, ist der nachfolgende Idserdts. 
Idserdts, Pieter, Zeichncxf und Maler zu Franeker von 1742 - 
1760, nach den Jahrzahlen zu urtheilen, welche sich auf seinen 
Zeichnungen finden. Seine Werke bestehen in Landschaften, Ma- 
rinen und Darstellungen von Schiffen. In Vriesland scheint er 
mehrere Studien gemacht zu haben. 
Idsinga, Wilhelmina _Geertruida van, eine aäeßge Ibqunst. 
liebhaberid, die 1788 in Leeuwarden geboren wurde. Sie firrtigte 
schöne Zeichnungen nach guten-Gemalilen, und auch Bildnisse 
 nach dem Leben hat_ nxen von ihrer Elend. Alles dieses anfängt 
lieh in Zeichnung, blS Slß B. W. van hooi auch 1n der Oelmalerei 
 lmterwies. Auf den Iiunstausstellungen im Haag und zu Amsterß 
dam sah man Bilder von dieser Künstlerin, deren schönes Talent 
aber schon 181g der Tod vernichtete.   
Ä 
Jeakes, JOSßPh, Maler zu Lenden, der zuAnfang unsersdahr- 
hunderts mit Bildern auf den Kunstausstellungen erschien. Im 
Jahre 1806 concurrirte er mit seinem Gemälde, welches die Schlacht 
von Trafalgar und Nelsnoxfs Tod wfcrstellt, mit S. Drummoml, Wo. 
bei aber der letztere grosseren Beifall urudtete.  
Jean, Jean de St, Maler, Zeichner und Kupferstecher, wurde 
 1.655 geboren, und exilieferte besonders Portraite in ganzer Figur, 
im Costiime Ludwigs XIV. und der daraulfolgenden Zeit. Er er- 
warb sich damit Beifall, bis die Mode es anders beschloss. Seine 
Zeichnungen sind gewöhnlich mit der Feder ausgeführt und in 
qvuich- Einige seiner Bildnisse in Oel wurden geötßllhßll, Wie V01! 
Dlfßvet jenes von de la Bruyöre, in 8._  
Er selbst stach das Bildniss Liidwvigs XIV. , der Königin Maria 
Thercsia , (lassen Gemahlin etc. 
Jean, ein ffflnlösischer Maler, der um 1500 in Rom sich aufhielt, 
wie Vasen Sägt. Ex- mahe in Miniatur und in Fresco, in "zwei 
ganz entgegengesetzten Manieren. Dann sagt Vasati ferner, sein 
Freund Wxlhelrn vbn Arezzu hätte ihn dahin berufen- 
Ferner gedeqkt Vnsax-i euch eines Architekten Mßitfe Jean, der 
än Rom die Kirche _deä heil. Ludwig der Franzosen gebaut hat. 
Eines Maestro Janm haben wir oben erwähnt.  
   
        

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