Jansz.
Jaquemain ,
JHIISZ, Beinamen von L. de Wael.
JGUSZG oder Janse, C1215, (Nicolaus), Glasmaler von Rotterdam,
der zu Anfang des 17. Jahrhunderts arbeitete. In der St. Juhannis
Kirche zu Gouda ist das Fenster mit der Geschichte der Ehebreehe-
rin sein Werk, und dieses Werk trägt neben dem Namen des
Künstlers auch die Jalirzahl 1601.
Janszen, P., S. Jansens.
JaIIESChG, LÜTÜÜZ; Iianclschaftsmaler und Raclirem. wurde 1746 zu
Prosnitze in Iirain geburen, und erst in reifcrein Alter fing er in
VVien unter Leitung des Prof. Weirutter an, sich der Iinnst zu
widmen. Schon seine ersten landschaftlichen Zeichnungen verrie-
then-Talent, und dieses bildete Ch. Brand zu schöner Reife, heran-
Im Jflllfß 1'271 erhielt er den. zweiten Preis und 1790 wurde er
k. 1:. Pensionär, bis er nach sechs Jahren als Adjunkt des Lehrers
der Erzverschneiduilgsltnnst und Manufaktnristenschule eine An-
Stellung erhielt. Im Jahre 1801 wurde er an der Akademie Cor-
Tßii[0l' fiir die Landschaftszeichnung, neben F. Brand, und (lie-
sein Iiiiilstler folgte er auch als wirklicher Professur. In der Ful e
erhielt er auch den Titel eines Rathes, und 1812 ereilte ihn der Tag].
Jautscha verdient als Maler und Zeichner grosses Lob, und
nicht geringeres als I.ehrer. Seine Landschaften sind reich staffirt,
und von gefälliger Wirkung, du er der Natur immer ihre schöne
Seite abzulauschen wusste. Es existiren viele landschaftliche Gemälde
von seiner Hand, auch Conversationsstücke und Zeichnungen. Von
ihm war auch das Panorama von Wien, welches! so bedeutenden
Beifall erlangte. Fiissly erwähnt es unter dem Namen Jansche, und
Brulliut nennt den Künstler L. Janscha.
Man hat von seiner Hand auch geätzte Landschaften, nach Ch.
Brand, Blätter in qu. 8., mit L. J. Nlit L. J. F. bezeichnet ist
eine Landschaft mit dem Dorfe am Flusse; vorn zwei Kinder auf
dem Boden, kl. qu. fbl.
11 Gartenprospckte, geiitzt.
Jantscha, Valentin, Bruder des Obigen, wurde 1743 in Prosnitze
geboren und ebenfalls zum Künstler herangebilclet. Er wurde 1788
Adjuukt des Lehrers der Zeichnungs- und Erzversclmeidungsschule
und 1801 zweiter Adjunkt des Lehrersi der historischen Zexöhnuxig
an der Akademie in Wien. Hier starb er 1811.
Jßntscha: S. Carl Schiitz. l
131113115; Aptüpanach GandellinPs Angabe ein Kupferstecher, der
nach Bwmatlccno u1;d_Andem gearbeitet haben soll. Dicge; ist
wohl Antonio Fantuzu. da Trentol.
331111317115: 3- Gennaro.
Jan-uenSiS, Lucas, Eine Person mit L. Cambiasi.
Japelli, Ludwig, Maler und Architekt zu Buiogna, wo_ erA in Ver-
schiedenen Häliugern maltcn- Er führte ein sehr guttselrgeß Lßbßll
und starb 1744 1m 53 Jahre.
Jaquemain, LÄ:_ ein französischer I-Iupferstecher, 595"") Lebßm"
verhü1tni55ß wir mcht erfahren konnten. Man findet sem 510m?
gralnm auf Vignetten und Gegenständen für Fächer.
Dleser Künstler gehöret unserer Zeit an.
Naglerlv Künstler-Lax. V1. Bd. 27