Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1735530
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Janson, 
Pieter. 
Jansz, 
Egberf. 
stauration, im Jahre 1815, wurde er wieder als Rittmeister ange- 
stellt, aber schon 1817 fand er, in- den Pensionsstand versetzt, 
wieder Musse, seinem Lieblingsfache nachzuhängen. Er malte 
Landschaften mit Vieh, und auch ländliche Scenen im häuslichen 
Iireise stellt-e er dar, so wie reine Vecluteu. Seine Bilder kamen 
in verschiedene Sammlungen und noch 1820 sah man auf den Iiunst- 
ausstellungen Landschaften von diesem Künstler. Auch er, so 
wie Sein Vater und sein Bruder Peter, gehören zu den vorzüglich- 
sten Künstlern ihres Vaterlandes. Man hat von J. Ch. Janson auch 
raclirte Blätter, 27 an der Zahl, Landschaften mit Stalfage vor- 
stellend, Studien von Bauern und Kinder-Köpfen, Dorfansichten 
mit Bauern, zum Theil nach Ch. Chalon, in 12, 3, 4 und lsl. fol. 
In den ersten Drucken vor der Schrift. 
18115011, Pieter, Zeichner, Maler und Badirer, der jüngere Bruder 
des Obigen und Schüler seines Vaters Jakob, wurde 1768 geboren. 
Er trat in Militärdienste, und vor etlichen Jahren bekleidete er 
die Stelle eines Majors. Er malte ebenfalls schöne Landschaften 
 init Thieren und dann hat er auch einige Blätter geiitzt: Thierlaöpfe; 
Viehstücke und Landschaften, 25 Stücke. Es gibt davon mehr oder 
weniger vollendete Abdrücke, und vom zottigen Hund ist der erste 
und einzige Abdruck ohne allen Hintergrund. Diesen besass vor 
kurzer Zeit noch B. Weigel in Leipzig, so wie überhaupt das 
äinze Vftfearl: dieser drei Künstler. Die Blätter sind in 12, 3, 4, 
. qu. o . 
16115011, JätkOb, Maler ,und Zeichner von Elbing. erhielt daselbsl: 
den ersten Unterricht in der Kunst, bis er nach Königsberg ging, 
 um auf der Kunstschule jener Stadt seine Studien fortzusetzen. 
Er trat schon 1806 mit mehreren Arbeiten auf, besonders mit Co- 
pien nach verschiedenen Meistern. In der Folge suchte er auf 
Reisen seine Ansichten zu erweitern und um 1825 befand er sich 
in Brasilien. Mehrere seiner Gemälde und Zeichnungen stellen 
daher Gegenden jenes Landes dar, andere Vaterländische Ansichten, 
Janson, Maler, ein älterer Künstler zu Königsberg, der schon 1793 
daselbst Bilder zur Iiunstaussellung brachte: Bildnisse und cn- 
caustisehe Gemälde. Wir wissen nicht, ob dieses der Vater des 
Obigen ist. , 
381150111118, Johann und Vvllllelm, holländische Iiunstverleger, die 
um 1616-20 lebten. Sie waren wohl nicht selbst Künstler, und, 
das "Excudit" bezeichnet sie als Verleger. 
In diese Reihe gehört auch ein Janssoon Broer. 
331188611, V. E., Maler aus Hamburg, Sllldiflßßlm 1852 auf der 
Akademie der Künste in München. So steht sein Namen im Ver- 
zeichnisse der Münchner liunstausstellung von 1352, er ist aber 
Eine Person mit dem obigen Victor Emil Jansen. 
3811558118, S. Jansens.  Einige der dort bezeichneten Künstler Ste- 
hen andervvärts unter Janslens aufgeführt; doch wechselt die Or. 
thographie.  
331158011, S. Janson. ' 
Jansz, Egbßfli, Kupferstecher um 1598, dessen Lebensverhältnisse 
unbekannt sind: Bßfan _will von ihm ein B1att_kennen, welches 
die Gerechtigkeit, die Liebe und den Frieden mit dem gefesselten 
Mars vorstellt, nach Josse van Winghen.
        

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