Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1735170
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Hygiämo. 
Jakob. 
nur Einer 
 einer der ältesten griechischen Maler, 51er sich 
Farbe bediente. Monochromata pinxit, slagt Phmus. 
Hyllus, ein altgriechischer Edelsteinschneidcr, von welchem sich im 
Gabinee des Königs der Niederlande ein ausgezeichneter Intaglio 
mirdem Stiere des Dionysius befindet. Im französischen Cabinet 
ist ein ähnlicher Intaglio, nur ist dieser Calzerlnn, der niederlän- 
dische ein Carneol. In der Sammlung des Königs der Niederlande ist 
auch ein Intaglio der Pallas mit dem Medusenhaupte, und dabei 
liestman die Buchstacen: AAOTZ wvas wahrscheinlich Tyzllov, also 
unsern Künstler bedeuten soll. S. Notice sur le cabinet des. me- 
dailles et des pierres grav. du roi des Pays-Bas, par J. C. de 
Junge, 182-5. 
Murr führt einen mit Hyllus bezeichneten Faunsl1opi' an, von 
J. A. Schweikartgestochen, und Baron Stosch bezeichnete in sei- 
nem Cabinette den Kopf eines Weltweisen, dann jenen der Clcupatra 
und das Bild eines Ochsen fiir Hyllus Werk. Der Kopf der Clen- 
patra bestimmt ohngefähr die Lebenszeit des Künstlers; Gori meint 
aber, es hätten zwei dieses Namens gelebt, und der Eine sei Dios- 
 curides Sohn oder Schüler gewesen. 
HYPatOdÜPÜS; Bildhauer aus Theben, der mit Polykles I. und Leo- 
 chares um Ol. CII blühte. Er fertigte die Statue einer Minerva in 
Bronze, ein durch Grösse und Kunst ausgezeichnetes Werk, Ylas 
zu Aliphera in Arkaclien aufgestellt war, welches aber Polybius dem 
Hekatodurus beilegt. Hypatodorus fertigte mit Aristogiton auch 
 die Bildnisse der Helden, die mit Pulynices egen Thebezrzogen, 
ein Werk, welches die Argiver zu Delphi weä-iten. Pausanias und 
Plinius erwähnen dieses Künstlers und nach ihm die Arehaeologen. 
HypSlS (HCFIIZIZ), ein griechischer Hiigxstler, dessen Name auf 
einer Vase der Sammlung Candeluri ste t, mit dem Worte Elpagwre. 
Römische Archäologeryhaben diesen Namen Zuphsis, Zeuph- 
sis, Zeuxis gelesen und geradezu den berühmten Zeuxis von 
Heraclea zum Verfertiger des Gemäldes gemacht. Lettre ä Schorn etc. 
par Raoul-Roclmette, Paris 1832. p. g. 
Hyrß, 13; der Name französischer Hupferstecher, 
La Hire schrieben. S. Hire. 
sich aber auch 
die 
Hyrtl, Jaküb, Iiupferstecher, geb. zu Wien 179g, widmete sieh 
durch Unterstützung des Fürsten Esterhazy an der k. k. Akademie 
seiner Vaterstadt der Zeichnungskunst und unter Leitung des Pru- 
fessors Fischer der Kupferstecherei, in welcher er sich bereits Ruf 
erworben hat. 
Durch die Heraus abe des Werkes: Denkmals: der Baukunst und 
Bildnerei des Mittelalters, vom Fürsten Lichnowsky, im Vereine 
mit Fischer, bekam er Gelegenheit, mehrere Blätter für das erst- 
genannte Werk zu liefern, von denen einige nicht ins Publikum 
kamen: Wegen der xgehexnmten Fortsetzung des Werkes. Unter 
letzteren 1st: 
 1) Die innere Ansicht der St. Stephanskirche. . 
 2) Das Grnbmal des Kaisers Friedrich III. 
3) Grunlälrxssß und Durchschnitte der Iianzel intder erstgenannten 
liirc e. 
4) Abbildung de!" 12 Apostel nach der halberhobenen Arbeit am 
rothen Thurm, nach des verdienten Custoden Kuss Zeichnung. 
Ausscr diesen Blättern sind noch von des Iiiinstlers Hand:
        

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