Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1735161
Huys um , 
Jakob 
V31] v 
Hydrus . 
379 
fremden Blick; er beobachtete das tiefste Geheiiiiniss. Er lasirte ins 
Unendliche, selbst die Declifarben, und dabei laediente er siehfler 
hellsten und dauerhaftesten Farben, die auch bis auf Clleäß Zelt ihm 
Frische erhalten haben. ?iejeni.geiiil3lumen, die au! hglläm lolder 
brüunlichgn Grunde gemat sind, zieht man jenen au 113'611!- 
Grunde vor, und diesen-werden sehrntheuer bezahlt.  
Wteniqei- geschützt sind seine Fruchte, da sie wie von Wilßhi 
bossirt oder wie gemaltes Elfenbein erscheinen. Dann hat man aüßh 
Landschaften von seinerI-land, die griisstentheils aus seiner ersteren 
Zeit lierriilili-en. Sie sind mit Ruinen aus der Uingegend von Rom 
g-Qzißrlj, auch init Figuren versehen, und auch diese Landschaften 
sind von Wertli. In llom selbst war van Huysum nicht, und da- 
lier ist die Staffage nur nach Iiupferstichen oder Zeichnungen 
emalt. 
g In der letzten Zeit seines ILehens verlor er aus Verdruss, den 
ihm einer seiner Söhne verursachte, so ziemlich den Verstand, aber 
dieses hatte auf seine Kunst keinen Einfluss. In den letzten Tagen 
gelSngte ei-lwicäcler ZL; heller Einsicht. d  h t t C b_ 
ie Werie icses iünst ers sint in en aus ezeic ne s en a i- 
netten zu finden und Nleisterstüclie bewahren diE Gallerien zu Mün- 
chen, zu Wien und Dresden. Zwei  keinen aus 
der Gallei-ie von Casscl nach St. Petersburg in die kaiserliche Ere- 
mitäga Mehrere seiuerlßilliieii vgirdeii gestochen von Pichler, 
Ear ein, E1 ersnia, Iiirka ,  cu nur "etc. 
Es findeiig sich auch Zeichnungen voä seiner Hand, und solche 
lind in H. VVeigePs Catalog, I1. 125, Zll 2, 4 und Ö T3818!" III-Id- 
eiiiige Groschen gewerthet. 
Huysum, iiiliiOb van, Maler und Bruder des obigen Künstlers, 
copirte dessen VVerlse, so wvie jene seiner übrigen Brüder. Im. 
Jahre 1721 kann er nach England, und hier beschäftigte ihn beson- 
dersWalpole. Seine besten xXrbeiLeil befanden sich zu. Houghton 
und darunter sind auch Copien nach C. Lorrain, G. Poussin und 
Carravaggio. Van Huysum starb 17:10 in Lundon, 60 Jahre alt, 
xnitn titfäm Nachrufe eines Zfruukenboldes. Als Iiünstler genoss 
er u. 
HUySLIIIl, NiGOIHIJS van , Maler und Schüler seines Bruders Johann, 
des berühmten Blumenmalers. Er war ebenfalls ein guter Künstler, 
doch sind seine Lebensverhältnisse unbekannt. 
HllySUm, JIISIUS Van, Schlechtenmaler, der Jüngere dieses Na- 
mens und des iiltern Sohn. Er besass Talent zur Bataillcn-Dllalerei 
starb aber in jungen Jahren, erst 22 Jahre 31t- 
HllySllm, JUSIUS van, Maler und Vater der obigen Künstler, als" 
solcher aber geringer als Jan. Bergltem Puter-richtete ihn in 
der Iiunst und seine Gemälde bestehen m Hlstorien, Schlachten. 
nlVIarinen und Blumenstückexl. 
Dieser ältere Justus van Huysum starb 1716 im 57 Jahre- 
Hybßn a Johann: ein englischer Iiupferstecher, Eier eine säugende 
Madonna gestochen haben soll, wie Füssly beibringt. 
Hydeus, naph Lxppert II- no 120, ein berühmter griechischer Edel- 
steinschnelder! den abe_r Sillig im Catalogo artif. nicht aufgenom- 
men hat, Ben Najter {mdet sich ein Pariskopf auf-Canneol, und 
diesem Hydcus bcxgelcgt.
        

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