Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1735127
Hutinot , 
Ludwig. 
Huvei , 
Joh. 
Jak. 
Maria. 
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genoss den Unterricht des W. Coustou, und in der Folge he- 
qleitete er seinen Bruder Carl nach Dresden, WO f? aber wenig 
Ärbeit fand, da die Zeitumstände. für die Kunst nicht die besten 
wvaren. Für das Galleriewerk fertigte er einige Zeichnungen, dann 
ätzm ßf auch einige Blätter nach den Gemälden der Gallerie des 
Grafen VQn Briihl, und endlich ging er zu dem Grafen von Qalen- 
berg nach Muskap in der Oberlausitz, wu er 1763 starb. 
Unter seinen radirten Blättern erwähnen wir: 
1) Die Heilung des Blinden, nach N. Poussin. 
g) Paul und Barnabas zu Lystra, nach demselben. 
5) Der heil. Hieronymus, nach Bibern. Gall. Briihl. gr. fol. 
4) Ein Sächsisches Bauernmädchen, stehend, 8- 
5) Vier Iinnstfreunde in der Werkstätte eines Malers, 1754, 3. 
6) Ein Satyr spricht von der Bühne zu seinem Parterre, 1755. 
qu. 12. 
7) Das Iiind auf dem Löwen, qu. 32. 
3) Le Cabaretiilamand, nach D. Teniers. 
g) Recueil de dilferens caracteres de tätes, tires de la colonne 
Trajane, dass. par F. Boucher, 12 gute Blätter.  
10) Allegorie auf die Malerei, nach C. Hutin. 
HutlnOt, Ludwig, Bildhauer zu Paris, der neben anderen Iiiinst- 
lern an den Statuen für den Garten von Versailles arbeitete. Er 
war auch Mitglied der Akademie und 167g starb er, 50 Jahre alt. 
Er machte sich unter den Künstlern jener Zeit wenig bemerkbar. 
Hutsky, 8131911; Maler von Biirglitz oder Iirziwoklad in Böhmen, 
der 1567 in dem Buche: David virtutis exercitatissimae probatum 
Deo exemplum, welches Benedikt AriaslVIontanus lierausgab! vor- 
lmmmt, lehre aber noch 1600. Ueber seine liulZlßllCIlSCllCIl Leistun- 
gen scheint nichts bekannt zu seyn.  
Illllmlayer, S. Ilitmaycr. 
Hure, Johann Jakob Maria, Architekt, wurde 1135 zu Ver- 
sailles geboren und von seinem Vater. einem ehemaligen Pensionär 
der Akademie in Rom , in den Anfangsgriinden der liunst unter- 
richtet, bis er unter die Leitung Perciefs sich begab, Im Jahre 
1808 hatte er bereits das Lob eines geschickten Iiüxistlers, und da- 
mals wurden ihm zwei Medaillen zu Theil. Später gewann sein 
Plan zur Erbauung eines Schauspielhauses in Tours den Preis; 
dann stand er beim Baue der Magdalenenkirche dem Architekten 
Vignon als Inspektor rühinlich zur Seite, bis er 1828, nach dem 
Tode desselben, zum Nachfolger als Architekt dieser prachtvollen 
Kirche ernannt wurde. Uebcr die Kirche selbst lässt sich hier nicht: 
sagen, weil er an den Plan Vignoifs gebunden war , und wir ver- 
weisen daher auf Vignon. Seine Geschicklichkeit erprobte er durch 
 den Bau des eleganten Landhauses von St. Ouen, welches er 1821 
aus Auftrag des lGouvernement errichtete; dann ist er der Erbauer 
des neuen Theaters der komischen Oper, das von Innen und AUS- 
sen geschmackvoll und bequem angeordnet ist. Vorn Gesichts- 
punhte der liunst betrachtet, macht ihm dieses 1829 efoßne" 
Opernhaus grosse Ehre.   
Ferner leitete er verschiedene Restaurationen in den Pariser HOF 
Pitien und in der Snlpetriäi-e, im Hospice Lerochefaucault zu Mont- 
mugc, im Ilotel-Dieu etc.    
Augh die Umiixiderungen des Postgebäudes sind sein Werk, 
Huvö ist Architekt der Regierung und desSchloißei W bwßrwgne-
        

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