Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1735083
H uret , 
Franz. 
Hurtault, 
Blaxilnilian 
Joseph. 
371 
24) Das Bildniss des Gardine]: Richelieu, Oval, V01! der Cha- 
ritas gehalten. Im ersten Drucke ist im Hintergrunde ein Spi- 
talhof. Im zweiten ist das Portrait mit einem YVüppen ersetzt, 
und im Grunde ein Garten. 
25) Büste einer Frau, im Haarputze und mit Perlen, nach H. 
Beaubrun.  
26) Portrait des Jacques Boyceau de la Barauderie, nach A. Vries, 
Folio.   
27) Palatiurn reginae eloquentiae, fol. 
28) La France proteetrice de" Parcliitecture". Vignette, deren Hu- 
ret eine bedeutende Anzahl gestochen hat. 
29) Der entweihte Parnass. Im ersten Drucke sieht man die Scham- 
theile der sechs Figuren, im zweiten sind sie beschattet. 
50) Merkur legt Palmen und Lorbeerzweigewam Altare nieder. Auf 
diesem ist Mazarinfs Portrait, welches im zweiten Drucke mit 
jenem des Präsident ä mortier ersetzt ist. Das WVappen he- 
steht aus vier Feldern. 
51) Merkur und der Friede bringen das Bildniss des Grafen d' 
Avanx in den Gedächtnisstcmpel. Aufdem zweiten Drucke ist 
das Bildniss mit jenem eines anderen Mannes ersetzt, und 
man liest die Worte: l-Ias labor et virtus. Im ersten Drucke 
steht: Soloque Saloqne. '  
52) Die Gerechtigkeit mit dem Schilde auf Vvollien, unten Vul- 
kan, Neptun und Gybele. Im ersterrDrucke mit dem Wap- 
penschilde: Jus quemque suo etc.  Im zweiten ohne Wap- 
pen: Dispunit oumia suaviter.  
Huret, Franz, Iiupferstecher, der um 1640 in Vicenza arbeitete. 
Er war auch Iiunsthändler; dann hat man von ihm: Optique de 
portraiture et de pemture 1675, lol. 
Hurlstone , F. Y., lN-Ialer zu Landen, ein jetzt lebender Künstler, 
der durch seine Bildnisse grossen Beifall sich erworben hat. Im 
Jahre 1825 trat er zuerst mit einem Gemälde öffentlich hervor, und 
dieses stellt einen Rembrandfschen Iiopf eines alten VVeibes vor. 
Der Künstler offenbarte darin ein bedeutendes Talent und ein 
sorifältiges Studium der alten Meister, wesswegen man von ihm 
auc grosse Hoffnungen hegte. Er malt treffliche Portraite, in de- 
nen er Eleganz mit Wahrheit verbindet, und besonders glücklich 
ist er in Darstellung der liindergestalten, so wie des jugendlichen 
Charakters. Im Jahre 1851 erklärte man das Bildniss des Viscount 
Shane als eines der besten VVerke des Meisters, und man bemerkte 
dabei, dass er den "Thomas Lawrence zum Vorbilde zu nehmen 
scheine. - 
Hllflstünß, Richard, ein englischer Maler, der im vorigen Jahr- 
hunderte lebte, doch kennen wir seine Lebensverhältnisse nicht. 
Nach ihm kennt der Catalog von Brandes ein schönes Blatt: Maria, 
Sentimental  J ourney. 
Hurtault? Iuaänmlhan JÜSGPh: Architekt, geb. zu Hiiningen 1765, 
gest. zu PßrlS 1824. Er wurde von Mique in seiner Kunst unter- 
riClllßt, gewann 1797 den zweiten grosseix Preis des Instituts, reiste 
dann nach Italien und machte da überall reiche Studien nach den 
liesten des Alterthums und nach neueren Gcbüudgn jenes Landes. 
Nach seiner Rückkehr fand er Gelegenheit, die erworbenen Kennt- 
nissc geltend zu machen, und die erste Anstellung "wm: jene; eines 
ArchiLecte-inspectcur des salles du cunseil des ancicns et, des einq- 
24'
        

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