Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1735012
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Hammel , 
Engen. 
Humphrey 2 
WViIliam. 
marer Kunstfreunde. Sie stellt Perseus und Andromeda flill", im 
Umriss gestochen vor dem ersten Bande "der allgemeinen Lllßralur- 
zeitung von 1803- In Göthefs Bericht uber die damalige Kunst- 
ausstellung in Weimar ist sie sehr geriihmt. Im Jahre 1804 bßävrgle 
Hammel die Herausgabe des Bilder-Homers von Tischbein und 
im folgenden Jahre vollendete er einen 90 F. langen und 5 F. hq- 
hen Fries, Welßhßr, grau in rau, die Thaten und Triumphe des 
Bacchus vorstellt, ein in Erländung, Zeichnung und Ausführung 
gerülnntes Werk, in welchem sich ein reinerer Geschmack offenba- 
ret, als in vielen anderen Erzeugnissen jener Zeit. In der Folge 
begab sich Hununel nach Paris, um die daselbst aus ganz Europa 
eufgehäultcn Iiunstsehätze zu schauen, und hier copirte er 130g 
einige Gemälde des (Zentral-Museums, wie die heil. Ciicilia nach 
Ilafael u. a. Auch verschiedene colorirte Zeichnungen fertigte ei- 
nach den Werken des französischen Museums. Doch existiren 
von Hummel auch verschiedene Gemälde von eigener Composition, 
Historien und Genrestiicke, so wie Bildnisse, lauter schätzbare 
Bilder- Im Jahre 1825 wurde er Direktor der Akademie der bil- 
den Iiünste zu Gasse], mit dem Charakter eines Professors, wie wir 
angegeben finden. 
Auch die Gattin dieses Künstlers iibt die Malerei. Sie war mit 
ihm in Paris, und hier copirte sie die Belle jarcliniere, die MQ- 
donna della Seggiola und eine heil. Familie, alle drei nach Bildern 
Balhelk. 
Hammel, Engen, Maler in Wien, der sich in etlichen Jahren 
durch schöne Genrcbilder bekannt gemacht hat, wie 185i durch 
jenes der Braut wider Willen, ein ächtes Bild der Convenienz. 
Hllmmßl, Hilf] EFHSE LCbBPBGhC, Porzellanmaler zu Meissen, 
und geboren daselbsl: 1805., Er malt Figuren für die Manufaktur. 
Humphrey, William, Miniaturmaler, der sich in der zweiten 
Hailfte des vorigen Jahrhunderts in London Ruhm erwarb". E1- 
malte mit ungemeiner Zartheit, und seine Erzeugnisse zählt man 
den besten Erzeugnissen ihrer Art bei. Die Köpfe sind eharakte- 
ristisch, die Beivverke geschmackvoll. 
Dieser Iiiinstler war schon 1770 Mitglied der Akademie, und 
um 1790 starb er. 
Humphrey, Vvllliam, Zeichner, Stecher und Iiunstverleger zu 
London, wurde um 1740 geboren. Seinen Meister kennen wir 
nicht, wie denn auch seine Lebensverhältnisse im Dunkel zu seyn 
scheinen, obgleich er zu den guten Künstlern seiner Zeit gßhüret. 
Er arbeitete in schwarzer Manier, und die Arbeiten mit der Nadel 
und dem Graßstichel scheinen den geringeren Theil seiner Werke 
auszumachen. Einige sind blos mit W. Humphrey exc. bezeichnet, 
Mezzotinto-Arbeiten und rothpnnlstirte Blätter. 
1) Das Bildniss des Dr. Arne. nach R. Dunlsartoil. 
2) Ein Reelmungsfiihrer. Done after a capital Picture of Rem- 
brandt in the eollection of Mr. Reynolds. This print obtain- 
cd the {irst Prernium etc. 1765- Humphrey fecit. Sold by 
W. Humnhrey etc. fel. Ein Hauntblatt.  
 3) Die Halbflgur eine: lYlannes, den Hut auf dem Kopfe, die 
Linke auf ein offenes Buch gelegt und in der andern eine Fe- 
der haltenrl, nach Rembrandt. Im ersten Drucke v0!" der 
Schrift. 
4) lVIaster Lamb, der junge Sohn des Mylord Milbourn, nach 
J. Gilray, roth. 
        

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