Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734938
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Huihagel , 
I-Iugford , 
Heinrich. 
Portraite: das des Cardinals von Franhenberg, des Bischofs T. de' 
Beauinunt, des J. G. Adams, des amerikanischen Gesandten u. s. w. 
Sein Besuch des Prinzen von Oranien in den Manufakturen zu 
Gent ist in de Bast's Salon de Gano S. 29 abgebildet, und ebenda 
S. 107 das Wunder des heil. Imndoalcl in der Cathedrale zu Gent, 
ein neun Fuss hnhes schönes Bild. 
Van Huffel ist auch (Jonserirator des Museums zu Gent und Mit- 
glied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Im Jahre 1825" beabsich- 
tigte er die Herausgabe einer Abhandlung über die Nlalcrei. 
Hufnagßl, E-y Goldschmied und Aetzer zu Nürnberg, der um 1713 
den Huf eines geschickten Künstlers genoss. Man schreibt ihm 
die Buchstaben E H auf vier Blättern mit Leuchtern undw anderen 
Gegenständen für Goldschmiede zu. 
Der Winlslerkche Cutalug bemerkt, dass man ein gestochenes 
Blatt mit der 'I'aufe Christi im Jordan irrig dem Georg llucfnngel 
zuschreibe, indem es das VVerl-i dieses Hufnagel seyn soll. 
Hufnagel, s. auch Hoefnagel. 
Hllg, Johann, Stempelsehneidcr, der im vorigen Jahrhunderte zu 
Berlin arbeitete. Gehört nicht zu den besseren Iiiixxstlern" seines 
Faches. " 
Hug, H. NL, Glasinaler, der zu Anfang rleä 17. Jahrhunderts arbei- 
tete. Man findet die drei an einander hängenden Initialen dieses 
Namens auf Glasgemäldeii, die um 16h]; gefertiget sind. Brulliot 
glaubt, dass Hug nur ein abgckürzter Name sei. 
Hugenberg, Sßbüstlal], Bildhauer und Meclailleur zu Sulzdalilen, 
 dessen Name auf Schaumünzen von 1689. 1690 elß- Steht. 
Hugens, Christian , ein Maler des 17. Jahrhunderts, dessen Fiissly 
erwähnt, S. O. Huygens. 
HUgGS, S. Huglies. 
Huggenberg, S. Hugenberg. 
Hugford, Ignilz, Maler und Iiunstkenner, der Sohn eines Eng- 
 länders, aber in Florenz geboren, und daher nennt man ihn einen 
Florentiner. Seinen Ruf gründete er als Tiiinstlienner, doch malte 
er auch kleine Bilder in einer guten Manier. Einige seiner bes. 
seren Gemälde kamen in die Kirche St. Felicitä, schwächere ha- 
ben die Mönche von Vallombrosa zu Forli,_uncl airch in Florenz 
sind solche zu finden. Er neichnete auch die Bildnisse der iinrrie 
de li uornini illustri nella pittura, die zu Fluren; erschien. Dann 
gag er A. D. GabhianPs Raccolta di 100 pensieri heraus. 
Dieser Hugfurd starb 1778 im 75- Jahre- 
HIJgfOTÖ, Heinrich, der Bruder des Obigcn und Abt von Vallom- 
brosa, dem man "die Verbesserung der Scagliola-Iixmqt. verdankt, 
einer Art incrustirter Gemälde. Ein Geistlicher der Abtei S. Repa- 
rata war sem Lehrer, und bei seinen Arbeiten stand ihm der obige 
I naz Hugfbrd Abei. Ueber das Verfahren ist Bencfs Aufsatz im 
Iämetblatte V01"! Dr. Scham, 1822 Nr. 41 zu lesen, und auch in 
den Lettrcs sur Pltalie yar Castellan {intlet man Notizen über die 
Erfindung des Don Ennco Hugford. Für den Erfindcrfier elfqent- 
liehen Scagliola hält Lanzi den Gnido Fassi, und in glßlChCr XVaisQ 
 arbeiteten auch Giov. Gavignani, Giov. Massa uncl andere, aber
        

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