Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734920
Hüss en er , 
Elise. 
Huffel , 
Peter 
van. 
355 
12) Eine Katzengruppe, nach Mind. 
15) Bildniss des Predigers Geibel in Lübeck, nach Gröger. 
14) Bildßiss der Prinzessin Mariane von Preussen , nach Krüger. 
15) Prinz Otto von Bayern. 
16) Kleine Gopie der Statue des Copernicus in Warschau. 
17) Christus, nach Titian.  
HÜSSBIIET, E1156, Bildhauerin aus Stettin, aber zu Berlin arbei- 
tend, ist daselbst die bedeutendste Iiüxistlerin in ihrer Art, und 
desswegen seit 1829 auch Mitglied der Akademie. Man hat von 
ihrer Hand ausdrucksvolle Büsten, Gruppen, von ungemeiner Zart- 
 heit in den weiblichen Figuren , Alles in edler Einfachheit. Da- 
bei bemerkt man überall eine sichere Künstlerbund. 
Auch in Wachs hat man schöne Bilder von ihrer Hand, Bild- 
nisse und Figuren. 
Huter, SIIDOII, Formschneider, der um 1550 zu Cöln geboren wurde. 
Die Dietenbergerüsche Bibel, clie 1571 erschien, ist mit vielen Blät-I 
tern von seiner Hand geziert, oder vielmehr von jener eines Ano- 
nymus, dessen Monugranini aus S. H. F. besteht. Bryan, Strutt 
und Malpe erklären dieses zwar aufSimun Hüter, Andere glauben 
darunter den Sig. Feyernhend zu erkennen, und Brulliot meint, 
dass das F den Familiennamen bedeute. Bartsch führt diesen M0- 
nogrammisten als anonym auf, P. gr. IX. 41g. 
Er arbeitete nach V. Solis, T. Stimmer, J. Amman etc. 
S. auch Huters.    
Hütter, Johann Stephan Frledrlch, Male,- zu Nürnberg, Schü- 
1er von llohrig und der Kunstschule (lasellust. Er malte Por- 
traite ineOel und Genrestücke, starb aber schon 1857. 
Hllüam, englischer Iiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse wir noch 
nicht erfahren konnten. 
The beauties of Brighton: the beach, the Pavillon, the card 
room, the ball room, nach Harper. 
Dieser Huffam ist ein Künstler unsers Jahrhunderts, wir wissen 
aber nicht, ob er mit jenem Melchior IIuFfan in Füssljfs Supple- 
menten in Beziehung stehe. Füssly verzeichnet von diesem das 
Bildniss des Theologen Fr. Baudouin. 
Hufliel, Pßtßr Van, Historienmaler, geb. zu Grammont 1769, stu- 
clirte auf der Akademie zu Gent die Malerei, und gewann dort in 
jederlilasse den ersten Preis. Später verweilte er sechs oder sie- 
ben Jahre in Herreyn's Schule, dann ging er nach Paris, wu da- 
mals die Hauptschätze der Iiunst aufgehäuft waren, und bildete sich 
durch das Studium nach denselben zu einem vorzüglichen Iiiinst- 
ler. Nach seiner Rückkehr wurde er in Gent einer der Direkto- 
ren der Akademie, und die königl. Gesellschaft der Iiiinste wählte 
ihn zu ihrem Präsidenten. Im Jahre 1817 erhielt sein schönes Ge- 
mälde der heil. Jungfrau im Tempel eine goldene Medaille, und 
1819 ernannte ihh der Prinz von Oranien zum Ehrenmaler und 
trug ihm lur seine Kapelle mehrere Gemälde auf. 
Die Werke dieses Künstlers sind zahlreich. In der Iiirvhß Zu 
Merchten ist die Befreiung Petri, zu Graxnmont die Marie" dFS 
heil. Adrian, und die Jünger in Emaus zu Wanneghem-Lede; 111 
S. Bavon das Wunder des heil. Landoald, und Peter und Paul in 
der Jilliübäliirtillß zu Gent. Mehrere seiner Gennälde sind in der 
I-iipche zu Willehrueck. Man kennt von ihm auch mehrere grossc 
23 m
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.