Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734765
Joseph 
Huber , 
Ignaz. 
ü 
Hub er , 
Conrad. 
339 
Huber, JOSEPH Ignaz, auch Hubert genannt, Zeichner und Ku- 
Pfersreghep, Joseph's sen. Sohn, wurde 1759 in Augsburg geboren, 
und von seine;- Sriefmutter der-messen streng und niedrig hehanclelt, 
das; er au; dem elterlichen Hause entfloh und bei NilsoirAuf- 
nahme suchte. Dieser unterwies ihn freundlich in der Iiupierste- 
Cherkunst, und da der Zögling in Bälde die erfreulichste Hoffnung 
gab, schickte ihn dasnHaus Obwexer nach Paris zu Wille, und unv- 
tm- Leitung jenes beruhmtcn Meisters gewann er bedeutende Fort- 
schritte. Im Jahre 1792 vercheliclite er sich mit einer Pariserin. 
und diese brachte ihm eine Iiunsthandlung zu, welche ihm in der 
Folge die meiste Zeit raubte. 
1) La petite boudeuse, nach Tisclihein. 
2) Le point du jour, nach demselben.  
5) Die Musik, nach Valentin. Gall. Orleans.  
4) Die heil. Jungfrau nach Rafael, für die Gallerie Orleans ge- 
stochen.  
5) Die Tante des Gerard Dow, oder die Alte bei der Lampe, 
nach G. Dow. Gall. Orleans. 
6) Jo von Argus bewacht.  
7) Hebe den Adler liebkosend. 
8) Ceres mit dem Pferde Arion. 
Diese drei Blätter sind 6  7 Z. hoch und Öä --7 Z. breit. 
Q) Der Tod des Maxentius, nach Rubens. Gall. Orleans. 
10) Erigone, nach Guido. Gall. Orleans. 
11) Biege tendu par l'amour, nach Görard. Gall. Orleans.  
12) Das Bildniss von Lafontaine. 
Huber, ThOIHHS, Maler, geb. zu Rheinfels 1750, gest. zu Berlin 
1779. Sein Vater, ein Schweizer, der früher in Diensten von Hes- 
sen-Cassel stand, liess ihn zu Berlin die Akademie besuchen, und 
dann sechs Jahre unter Lisiewsliy sich weiter in der Malerei aus- 
bilden. Er malte Histurien, Bildnisse, Landschaften und 'l'hiere, 
Früchte und Blumen, und diese seine Werke fanden Beifall. 
Auch der Hof beschäftigte ihn, und zuletzt führte er auch den 
Titel eines lsönigl. preussischen Hofnialers. Im chinesischen Pal- 
laste zu Sanssouei ist ein von ihm gemalter Plafond. 
Huber, Franz XEVGT, Kupferstecher von; Eichstädt in Franken, 
wurde 1755 geboren, und von Nilson zn' Augsburg unterrichtet. 
xEr stach Bildnisse, Schrift und Landcharten. 
Huber, Franz, Maler von Gars in Bayem. den wir nicht näher 
kennen. In der Kirche seines Geburtsortes ist das Altarblatt des 
heil. Nicolaus sein Werk. 
Huber, Conrad, Maler, geb. zu Altdorf in Oberschwaben 1750, 
gßSt- 1850. Als Knabe armer Eltern fand er im Kloster VVeingar- 
ten Unterricht und Unterstützung, doch zogen ihn mehr die zeich- 
nenden Künste an, als die ernsten Wissenschaften, und Pater Co- 
lumban brachte ihn daher zuerst bei dem Maler Brucker in Sal- 
mansweiler und dann in Constanz unter. In der Folge kam 81' 
zum Maler M._ Iiuen in Weissenhorn, und darin schickte ihn de!" 
Prälat von Weingarten auf die herzogliche Akademie in Stultgartß 
Wg er 1775 den ersten Preis gewann. Huber besuchte BMW? alle? 
Italien, und nach seiner, Rückkehr vermählte er sich lljlt Kuens 
Wittwe, und nun arbeitete er die meiste Zeit in Welßfenhßm- 
Er hinterlieas eine grosse Anzahl heiliger Darstellungen. m dem" 
sich ein frommes Gemüth offenbart. Er malte 165 Allarbläitßr, 
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