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Hub er,
Johann
Daniel;
Huber ,
Johann
Friedrich.
gr. 4.) in Aquatinta zu ätzen, mit dem Titel: Vues pittoresqnes de
Pompei, 211. Blätter, auf das Sorgfailtigste in Farben ausgeführt.
Ilubßf ist auch durch die nach seinen Gemälden vcrferligten
Blätter in Osterwald's Voyage pittoresqtie de la Sicilc als tüchtige;-
und gewandter Künstler bekannt. Er hielt sich mehr als sieben
Jahre in Italien auf, und während dieser Zcit brachte er cs dahirh
die italienische Natur vollkommen zu erfassen. Nach seiner llück-
kehr aus Italien hielt er sich einige Zeit in Vater-lande auf, und
1855 befand er sich in' Paris, wo seine Werke, sowohl Zcichnun-
gen als Gemälde, nicht weniger Beifall fanden, als anderwärts.
Er ist wuhl auch jener J. W. Huber, von welchem in R. WG;
gePs Catalog der Sammlung des Dekan Veith folgende Blätter an-
gezeigt sind:
8 Landschaften mit italienischen Siiulengebäuden, Pinien und
Figuren. Roma 1811, qu. fol.
Ansicht bei Rom mit Hirt und Viehhcerde, Rum 18H , qu. g_
4 heroische Landschaften mit Figuren. Wien 1809i, qu. 8.; kL
qu. 8. und qu. 12-
2 Landschaften mit Bauernhaus und der Adresse des Künstlers,
qu. 12, Badirt und selten.
Huber, JOllElIlH_ Daniel, Landschaftsmaler und Iiilpferstecher
wurde 17511 zu lGenf geboren. Er wollte eigentlich nur unter
Dilettanten gezählt seyn , doch nimmt er unter diesen einc eltrßn-
volle Stelle ein, da er im Stande war, Thiere und Landschaften
mit grosser Kunst darzustellen. Auch radirte Blätter hat man von
seiner Hand.
1 2) Deux vues de glaciers (du Mont-Blaue), von ihm auch
selbst gemalt, dann radirt und diese Blätter illuminirt.
5 5) Drei Blätter mit Pferden und Iiühen in Landschaften,
radirt, qu. fol. ,
6 - 7) Die grasende und liegende Kuli, gr. qu. fol. u. 8. Selten.
ß 15) Folge von sechs Blättern mit Pferden in Landschaften
Etudes d'anima'ux pur J. Huber. 1736. Gcistreich radirt, qu, fO]_
14 15) Zwei Blätter mit Ochsen in Landschaften, 1812, gi; qm
4. und d.
16) Ein liegender Ticger, qu. fol.
Huber , Johann Hemnch, Kupferstccher von Zürich, arbeiten 1..
den beiden ersten Decennien des vorigen Jahrhunderts zu Wien
und auch zu Leipzig. Er stach grösstenthejls Portraite.
1) Kaiser Joseph 1., angeblich ein schönes Bildniss.
2) Bürgermeister Heinrich Escher, nach J. Meyer, 1705.
3) Bürgermeister J. J. Escher, 1711.
lt) Die Bildnisse in Beckmanni Notitia universitatis Frankofortensis.
Huber, JOhaIIII, Iiunstliebhaber von Genf, ein Itechtsgelehrter.
malte auch verschiedene Gegenstände aus VirgiPs Aenizis, und
durch diese erwarb er sich grosseu Beifall. Seinen Freund Vol-
taire stellte er in mannigfaltigen Lagen und Gemüthszuständen dar.
Dann hat man von ihm auch: Observations sur le vul des oiseaux
de 111'036. Geneve 1784. Mit von ihm selbst radirtcn Blättern.
Huber starb 1736 im 64 Jahre. X
Huber: Johann Fnedrich, Medailleur von Basel, wo er 11-66
geboren wurde: Sein Meister war Bückle in Augsburg, und 1:591
ging er zu femer Ausbildung nach Rum. Er hatte sich Schuh
durch verschiedene Denkmünzen bekannt gemacht, als er 1305 mi
Fallseiseu in Basel eine Iziunsthandlung gründete. t