Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734716
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Huard , 
Franz. 
Iluber 
oder 
Hauber , 
Wolfgang. 
VVerkstiiel-ze, namentlich beim Baue des Pallastes und der Festung 
in Cusco, der Hauptstadt Peru's. Damals war jenes Land noch IXIJ 
alten Flora, denn die Thätigkeit dieses Huallpa fällt ins 15. Jahr. 
hundert, um 1250. 
Huard, FIIJUZ, Maler von Salon (Bonches-du-Rhone), bildete 
sich ohne Lehrer, und nur der Rathschläge einiger Iiiinstler hatte 
er sich erfreuen können. Darunter ist Granat, und nach dem 
Beispiele dieses berühmten Mannes gewann cr ebenfalls Vorliebe 
für die Interiore. Doch malte er auch Bildnisse und Historiem 
"wie das Portrait Ludwigs XIII. im Stadthause zu Arles; jenes des 
x General PEpine; das heil. Herz Jesu und Mariii, ein grosses Iiip- 
ehengemälde etc. Dazu kommen mehrere innere Ansichten, in ver- 
schiedenem Besitze. 
Huard hat sich auch vorgenommen, eine Sammlung von Alter- 
thiimern von Arles zu lithographiren. Er ist Conservator des Mu. 
seums daselbst und Professor an der Zeiehenschule. 
Huart, Philipp, Iiunsthändler zu Paris, der in der ersten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts lebte. Künstler scheint er nicht gewesen zu 
seyn, da man auf den Blättern seines Verlages nur das Excudig 
findet. 
Huault, Johann Peter und Amicus, Brüder, Miniatur- und 
Schmclzmaler von Genf, die aber um 1686 in brandenburgische 
Dienste kamen denen sie bis 1700 vorstanden. Hierauf gin- 
gen sie ins Vatgrland zurück. Etliche ihrer Bildnisse wurden gq- 
stachen. 
Huber oder Huberti, Adrian, Rupferstecher und I-iunsthäntller, 
der um 1540 bis 1585 lebte. Er soll im Geschmacks von Cilllut 
und Tempesta gestochen haben, und diese Blätter stellen öfTent- 
liche Feste und Opernscenen dar. Andere sind blus mit seine;- 
Adresse versehen, wie die Hexen am Sabbath, nach P. Breughe] 
1576; auf Blättern von Sch. a Bolswert u. s. w. ' 
NIan hat von diesem Huber auch eine Copie von A.Diirer's Geburg 
Christi in Kupfer, mit der Aufschrift: Intigerrimo viro D. Laurentis 
Heymans ad S. Aiidrean. Ecclesiae. Adrian Huber 153.1. Diese 
originalseitige Copie ist sehr täuschend, und die ersten Abdrucke 
haben weder Diirefs Zeichen, noch die Derlication an 11031113115. 
Die Wetterfahne hat in der Nachbildung eine kleine Spitze, die 
im Original nicht zu sehen ist. H. 6 Z. g L., Br. 4 Z. 5 L. 
Das Messopfer, nach Dürer. A. Huberti excvdit Ao. 1585. IL 
11 Z., Br. 8 Z. 
Vielleicht ist von ihm auch die schöne und seltene Copie von 
DiireNs Johannes und Hieronymus, 1626. H. 7 Z. 9 L., BL 
5 Z. 7 L. 
 Es gab auch einen Iiunstverlegerx Caspar Huber oder Huberti, 
Seine Adresse steht auf einem Blatte der Verkündigung und auf 
zweien _von Rubens kleineren Landschaften. 
Vvn ihm selbst gestochen erwähnt man einer Pieta, nach H, 
Carraeci.  
Die heil. Familie, nach RafaePs grossem Bilde im Pariser Mu- 
5611m? E30 diüentes cleligo. 
Huber Üder Haub a Wolfgang, Maler und Forrnschneidex- um 
  1550  40, der bei Alb. Altdorfer Unterricht genoss, und seine 
Holzschnitte, mit W H bezeichnet, sind auch in der Weise jenes 
Meisters gehalten. Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt, und
        

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