Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731656
fleckcl , 
Michael. 
Heckeuauer , 
Leonhard. 
Düsseldorfer Akademie, worin er sich um 1855 unter Schadovfs 
Leitung bildete.   
Dieser Künstler widmete sich dem Landschaftsfache. 
Hecke]: Ivüchael; ein geschickter Silberarbeiter zu Augsburg, der 
Vater und Meister der folgenden Künstlerin. Er starb 1721. 
Henkel, Catharma, Malerin, die sich auch mit der Radirnadel 
beschäftigte. Sie malte sehr schön in Miniatur und auch in Oel. 
Blätter von ihrer Hand findet man in den Scheuchzefschen und 
Iiyhurgischen Bibelwerlsen. 
Diese Iiiinstleriil war die Gattin des Iiupferstochers H. Sperling 
und starb 174i im 42 Jahre. 
Heckels AÜtOU, Zeichner und Maler, Michael's Sohn, bereiste ver- 
schiedene Gegenden und fertigte überall landschaftliche Zeichnun- 
gen. Einige derjenigen, die er in England austiihrte, wurden ge- 
stochen. Dieser Künstler starb im letzten Zehntel des vorigen 
Jahrhunderts. 
Sein Bruder Augustin war ein geschickter Goldarbeitcr. 
Heckel, Aq Kupferstecher zu Kopenhagen, der in der zweiten 
Hälfte des vurigen Jahrhunderts arbeitete. Er fertigte verschiedene 
Blätter. figürliche und naturhistorische. 
Von einem Aug. Hechel oder Hechuel gibt es sechs Blätter mit 
Blumen-Bouqueten, und sechs andere hat Hemerich nach ihm ge- 
stochen. A. Heckel stach: 
. Die Reiterstatue Friedrich V. von Dänemark, fol. 
Hecke-l, Abraham, Kupferstecher, dessen in Weinwicifs däni. 
scher Kunstgeschichte erwähnt wird. Er stach zu Huhnskioldk 
"Beata ruris otia fungis danicis impensa" einige Platten. 
Dieser Hechel lebte in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhun- 
 derts, und er ist einer der oben erwähnten A. I-Iechel. 
HeCkÜl, ein jetzt lebender deutscher Maler, der sich in Purtraiten 
und durch seine Stillleben auszeichnet. Letztere werden gcrühmt. 
Nähere Nachrichten haineu uns iihcr diesen Iiiinstlei- nicht zu; 
einmal fanden wir seiner bei Gelegenheit von Aufzählung der 
Iiunstleistungen in Mannheim, das andere Mal auf gleiche YVeise 
in Karlsruhe erwähnt. 
Heekenauer, Jakob oder Johann VVilhelm, Kupfcrstecher 
von Augsburg, arbeitete einige Zeit in Berlin , wu er YZQS mit  
Decker Schliiteifs Plan und Abbildung des k. Schlosses in Berlin 
herausgab, undi dann haln er als Hoflaupferstecher nach Braun- 
schweig. Hier gab er 1710 den ersten Theil eines 'l'heatruin artis 
in Valle-Salina, die nicht meisterhaft gelungenen Abbildungen der 
Gemälde in 'der Gallerie zu Salzdahlen, heraus. Auch Bildnisse 
stach dicserjiiinstler, aber alle diese YVerlsc kommen jenen des 
folgenden Künstlers nicht gleich. Er war hciu so guter Zeichner. 
und! Lipowsky nennt ihn nur irrthiiinlich auf Husten "Lßßllhilfßfs 
einen guten Zeichner. ' 
Unser Iiiinstler starb zu Braunschweig um 1720- 
Heckenauer, Leonhard, Kupferstecher von Augsburg; Bruder 
des Obigen, und Beide Söhne eines geschickten Goldarheiters glei- 
chen Namens. Sein Meister war B. Iiilian, und dann sing er 
nach Italien, wo er einige Jahre verweilte. Nach seiner Ruckhehr 
arbeitete er einige Zeit in Augsburg und zuletzt m Munchen. "ß
        

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