Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734689
Howard , 
William. 
Hownrd , 
Frank. 
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Colorit grosse Fortschritte. Er malte eine grosse Menge Bildnisse, 
obgleich er 1665 (zu Genua) in der Bliithe der Jahre starb. 
Howard, Vvllllam, Kupfersteeher, der um 1665 in London blühte. 
Er war vermutlllitlll Hollafs Schiller, und diesen Meister ahrnte er 
glücklich nach, so dass ungeübte liunstliebhaber seine Blätter für 
jene des W. IIollar nehmen könnten, da auch sein Monogramm 
au; W H besteht. Indessen haben seine VVerke keineswegs den 
Gehalt, wie jene Hollar's. Seine Zeichnung ist nicht so correkt, 
seine Nadel ist trocken und die Stiche sind breiter.  
Eine Folge von Marinen, 1665- 
Einige Architelsturstiicl-tc. 
HOWQYÖ, lilllgllfMaler, der um 1680 in London arbeitete. Er 
malte Bildnisse und andere Bilder in der Weise des P. Lely(Faes). 
J. Smith stach nach ihm das Bildniss des Tonltiinstlers Corelli in 
schwarzer Manier.  
H0W3Td; Henry, Maler zu London, wurde um 1780 geboren und 
auf der Akademie der erwähnten brittischen Hauptstadt zum Künst- 
ler gebildet. Im Jahre 1806 hatte er mit seinem I-Iero und Lean- 
der und mit dem Gemälde aus lVIilton's Comus, wie dieser den 
'Töchtern befiehlt, ein ertrunltencs llllädchen ins Leben zuriicltzu- 
rufen, bereits seinen Ruf gegründet", und fortan sah man bei Ge- 
legenheit der liunstausstellungen Gemälde von seiner Hand, treff- 
lichexBildnisse und leichte elegante Darstellungen im Fache der dich- 
terischen und geschichtlichen Malerei. In späterer Zeit besuchte 
 er auch Italien und Rom, und durch eifriges Studium gelangte er 
endlich zum Rufe eines vorzüglichen Malers der neuen englischen 
Schule. Für The {ine arts of the english schoul hat W. Bund das 
sechste Zeitalter aus der Apokalypse gestochen, ein trcllliches Bild, 
heisst es. Im Jahre 1823 malte er nach Miltoifs verlorneni Para- 
diese das Sonnensystem und den Apollo als Sonne, die Nymphen 
als Planeten darstellend, Formen von ätherischer Zartheit. Etwas 
früher malte er Dido, wie sie den Amor unter ASCüülLlS Gestalt 
auf dem Schoosse hält, ein graziöses Bild, und bald darauf sah 
manivon ihm eine Nymphengruppe in einer Landschaft, die eben- 
falls trelflich behandelt ist. Eines seiner gefülligsten Bilder, das er 
1350 malte, ist auch seine Circe.  
Howard verbindet mit nngemeinein Iicichthtim der Phantasie ein 
zartes und Poetisches Gefühl, das sich in reinen und schönen Formen 
ausspricht. Seine Bilder sprechen immer durch ihr zartes und nai- 
ves Wesen au, und alles ist meisterhaft gehalten, von den Extremitä- 
ten bis zum treffenden Ausdrucke. Dabei hefleisst er sich einer 
sorgfältigen Vollendung, aber die Färbung dürften vielleicht viele 
zu reich und glänzend finden; allein die neue englische Schule 
gefällt sich in glühendem l-hrbcnprunclt. 
Wir fanden den liiinstler im Hunstblatte von_Dr. Schorn mehr- 
malen geriihmt, Passavant (liunstreise S. 500) sagt aber von einem 
Sekretär der Akademie, H. Huward, dass seine historischen Com- 
äoslttßnen steif und halt seyn; doch einigen Bildnissen räumt er 
erdienst ein.   
Dieser Künstler ist Ntitglied und iofessor der Malerei an de? 
königl. Akademie zu London-  
HOWRIÖ, Frank, Zeichner und Iiupferstecher zu Isonclon, ein 
jetztlebender Hunstlcr. Er fertigte eine Reihe von Zeichnungen 
zu Shakespeares Dramen, und diese stach er im Umlflsfv "Älter 
dem Titel: She spirit of the plays of Shakespeare. eshibited m a
        

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