Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734508
Horneiser. 
Horny , 
Conrad. 
313 
Im Jahre 1805 kehrte er nach Copenhagen zurück, bereits mit dem 
Rufe eines trefflichen Künstlers seines Faches, wesswegen ihm auch 
die Akademie bald ihre Thor: öffnete. Nach dem Tode Hoejers 
wurde er auch Hßfmaler- 
Hornemann malte Iviele Bildnisse, und ein grosser Theil dersel- 
ben erwarb ihm allgemeine Anerkennung. Die Bildnisse des Iiö- 
nigs Friedrich Wilhelm von Preussen und der Königin Louise hat 
IVIenoJ Haas' gestochen, und besonders geriihmt wurde auch das 
Portrait dßi Prinzen Christian in der Staatsuniform, so wie jenes 
des Prof. Magens im Schlafrock u. s. w. Wir wissen nicht, ob 
sich dieser Künstler noch am Leben befinde, doch arbeitete er 
noch 1821- Seiner erwähnt iweinwich in der Kunstens-Historie 
i Iiongßrigerne Danmark og Norge, und da fügt er auch eine Ba- 
lhilde Blfglthe und eine Ottilie Pauline Horneman bei, ohne nä- 
here Angabe.  
HQYUÜISCP- S. Heerneyssen. 
Hürnera ThÜmQS, Zeichner und Kupfersteeher zu London, ein 
geschickter Künstler unserer Zeit. Er gab um 1815 vier prächtige 
Panoramen der Stadt London heraus, und stellte sie von der St. 
Paulskirche herab dar, nach allen vier Weltgegenden, und das 
Ganze begleitet ein beschreibender Text. Er ist der Erfinder ei- 
ner Vorrichtung, durch welche man die entferntesten, mit VVald 
und Bergen versehenen Gegenden, mit der grössten Treue zeich- 
nen kann. 
Hormclt, EPQSITIIIS, Kupferstecher, der um 1550 zu Nürnberg ar- 
beitete; seine Lebensverhältnisse sind aber unbekannt. 
Eine Folge von 18 Blättern mit Vasen, geätzt und mit dem Grab- 
stichel vollendet, 1565- H. 5 Z. 5 11-, BP- 5 Z. 1 L- 
Eine Anzahl von Blättern mit Statuen und Basreliefs nach der 
Antike.  
Zwei grosse Ohrengehänge mit Masken und Figuren verziert: 
Vigilate horam. H. 4 Z. 4 L., Br. 5 Z. 1 L. 
Kronleuchter mit mythologischen Figuren und Arabesken, ohne 
Zeichen. H. 65 Z., Br. Zf-Z. 4 L. l 
Hornung, Hans. s. Hiirning. 
llornung, Maler zu Genf, ein geschickter Künstler unserer Zeit, wie 
er sich als solcher durch verschiedene Bilder bewiesen hat. Bis 
 zum Jahre 1829 malte er blos Bildnissei und etliche Genrebildcr, 
später aber lielerte er auch historische Cornpositionen. Zu seinen 
vorziiglichsten Gemälden gehört jenes, welches die letzten Lebens- 
mumente Calviifs darstellt, im Museum Ruth zu Genf. Dieses 
Bild ist nicht nur in den Köpfen, von denen Calvin und andere 
Bildnisse sind, sondern auch in den Beiwerken mit Sorgfalt und 
grossem Fleisse gemalt. Das Cwlorit ist harmonisch, wahr und 
frisch, nur Calvin hat nicht die Gestalt eines Sterbenden. Er ist 
im Bette aufgerichtet, mit weit offenen Augen, mit den Händen 
agirend dargestellt, wie ein Redner, da es schwer zu denken iSß: 
dass dieses die letzte Kraftäusserung des Mannes sei. Hnrnjljlg 
hat übrigens mehrere um Bilder gemalt, verständige Gomposxtxo- 
nen und von schöner gärbung. 
Auch bedeutende Schülerinnen hat er gebildet. 
llorny, Conrad, Kupferstecher und Lehrer zu Weimar am Zeich- 
nungsinstitute daselbst, der gegen das Ende des vorigen Jahrhun- 
derts arbeitete, doch Wisaen wir nicht, wie lange in dem unsngen.
        

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