Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734464
Hoppenhaupt, 
J oh. 
Christ. 
Hopwood , 
James. 
309 
Hoppenhaupt, Johann Chrxstxan, Bildhauer, der Bruder 4.. 
Obigen, zeighngte sich in der Ornamentik aus. Für die köuigl. 
Schlösser zu Berlin, Potsdam und Sanssougi führte er eine Menge 
von Verzierungen aus. Starb um 1786. Es gibt ein Ornamenten- 
huch für Kistler nach seinen Zeichnungen. Er war königl. preus- 
sischer Ilofbildhauer. - 
lloppner, JOhII, Maler zu London, wurde um 1758 geboren und 
unter Leitung des berühmten J. Reynoldüs zum Künstler gebildet. 
Diesen Meister ahmte er genau nach, und daher legte man ihm 
scherzweise den Namen "SIHIOXIBÜG von Sir I. Reynolds" bei. Er 
erwarb sich aber grossen Ruf, und mehrere Hupferstecher seiner 
Zeit beeiterten sich, die beliebtesten seiner Bilder durch den Ku- 
pferstich zu vervielfältigen. Zu seinen besten Werken zählt man: 
Das Brustbild einer Dame mit [lut und Mantel (Cäcilia), gest. v. 
J. Baltlrcy; die Prinzessin Marie, gest. v. C. Watson; YoriclCs 
Elisa, gest. v. J. Iiingsbury; Masten: Loch, ein verliebtes Mäd- 
chen und spielende Iiinder in einer Landschaft; Piramus und 
 Thisbe, worin Fiorillo einen zarten Sinn für Schönheit der Natur 
erkennt, gest. v. J. Kingsbury; die Gräfin Elisa von Maxborough, 
gest. v. W. Ward. Die schlafende Nymphe, welche er 1805 zur 
Ansicht brachte, zog besonders an, da das Gemälde ausser der 
Ueppigkeit der Darstellung auch die meisterhafte Färbung, beson- 
ders in der Carnation, unterstützte, und auch das Bil uiss der 
Miss Grimstone, als Psyche mit Pandorens Büchse gemalt, wurde 
bewundert, und iiberdiess gibt es von ihm viele Garderobestiicke 
des englischen Periickenzwangs. Sein Bildniss des grossen Pitt wird 
als besonders ähnlich geriihmt, und man erklärte es als das beste 
dieses lYIannes. Pitt sass dem Künstler wenige Tage vor seiner 
Reise nach Bath. Bragg hat es gestochen. Auch Hoppnem Bild- 
niss des Viscount Nelson zeichnet sich durch Aelmlichlseit aus, 
und dieses ist von Meyer gestochen. Dasdebensgrosse Bildnis: 
der Mrs. Hunter galt 1801 als eines der besten Bilder der Aus- 
stellung und die schöne Dame zog viele Blicke auf sich. Andere 
Bilder sind von J. Young, J. Dean, Marcuard, T. Park, V. Green, 
E. linight u. s. w. gestochen. 
Ein Schwarzkunstblatt: A Shower, ist mit J. Hoppner inv. et fecit. 
bezeichnet. 
Zwei Blätter Studien von Menschen und Pferden, nach. L. da 
Vinci's Federzeichnungen , sind mit dessen Namen und I. H. 
bezeichnet, gr. fol., radirt. 
Hoppner starb um 1815- . 
HOPWOOd, Jamßs, Kupfcrstecher, der Sohn und [Schüler eine; 
gleichen Künstlers, wurde 1795 in England geboren, übt aber 
seine Kunst in Paris. Er arbeitet meist in Punktirmanier, und die 
Bildnisse machen die grösste Anzahl seiner Werbe aus. Fünfzig 
solcher Bildnisse von berühmten Personen machen eine Sammlung 
aus, die Lami Denoyan und F. Didot herausgeben, und eine Au- 
zahl von Bildnissen von seiner Hand ziert auch die Voyage ell 
Angleterre par Gosselin. Eine dritte Folge von Bildnissen fertigte 
er für das Repertoire du theatre lrangais, publ. par Duprat. Eine 
vierte Sammlung gaben Wendit und Lequien heraus. Ferner stach er : 
1 ) Das Bildnis; Napoleods, für Gosseliifs Biographie des Kaisers. 
2) Das Portraitrles Iiönigs der Niederlande. 
3) Jenes der Prinzessin von Oranien, beide mit Gibbcl gestochen. 
4) Das Bildniss Walter Scott's, von Gosselin herausgegeben. 
5) Louis Philipp, König von lFrankreich.
        

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