Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734429
 Hopfer, Bartolome,  Hopfgarten, Heinrich. 305 
14) Bauern mit verschiedenen Werkzeugen, Landschaft mit Wald, 
Holzschnitt. H. 5 Z. 9 L., Br. 10 Z. 9 L. 
Hopfer, 1331110101116, Maler, der um 1650 zu Augsburg Bildnisse 
und Historienmalte- Er _SCheint' in mehreren Städten gearbeitet 
zu haben, wenigstens weiss clieliunstgcschichte von einer Reise 
nach Strassburg-  Ch- Iiiliall Stach nach ihm die Bildnisse der 
nach dem westphälischen Frieden nach Augsburg berufenen evan- 
gelischen Prediger, wtejenes de: Georg König etc. 
Hopfer, Wolfgang Ludwig, Maler zu Nürnberg, erlernte die 
Anfangsgründe der KllllSil bei G. Strauch, begab siph dann zu J, 
Spielberger nach Wicn und hierauf besuchte er Italien, wo er g 
Jahre blieb. Nach seiner Rückkehr wurde er Hofinalcr des Chur- 
fürsten von der Pfalz, und 16 8 starb er, 50 Jahre alt. 
Dieser W. Hopfer malte lgiltlnisse und Schlachten in J. Ph. 
Lembkek Manier. 
HOPfGP, David, Bildnissmaler um 1680- Die beiden Iiiliane haben 
nach ihm gestochen. 
Hopfer, Thomas, Portraitmaler, der um 1685 arbeitete. B. Iii- 
 lian stach in dem bezeichneten Jahre nach ihm das Bildniss des, 
Bectors Benedikt Hopier. 
Hüpfer; G- T-s Bildnissmaler um 1690, dessen Lebensverhältnisse 
unbekannt sind. G. A. Wolfgang stach nach ihm das Bildniss 
von J. A. Osiander. 
Hopfer, Johann Bernhard Gottfried, Zeichner [und Maler, 
wurde 1716 zu Redelsee in Franken geboren, und als der Sohn 
eines Malers widmete er sich zu Ansbach unter Leitung des Hoä 
malers Sperling ebenfalls der Iiunset. Im Jahre 1751 ging er nae 
Berlin und hier wurde er Johanniter-Ordens-Maler und Zeich" 
ner bei der königl. Akademie der Wissenschaften. Er hatte den 
Ruhm eines grossen Zeichners im naturhistorischen Fache, auch 
bildete er alle Instrumente vollkommen nachf SeineiÄbbildungen 
von Thieren, Pflanzen und Mineralien sind naturgetreu.  
Dieser Künstler starb 1789 in Berlin.  
Hopfer, Ü. Wr, Maler und Radirer zu Berlin, wahrscheinlich der 
Sohn des Obigen, machte sich in den neunziger Jahren durch ver- 
schiedene Werke bekannt. Es sind dieses Thierstiicke, gemalt und 
Agezeichnet, auch Cbpien nach guten Meistern lieferte er. Seine 
 Zeichnungen sind) entweder getuscht oder in schwarzer Kreide 
ausgeführt. Dieser Künstler scheint um 1812 gestorben zu seyn. 
Von seinen Blättern fanden wir erwähnt:  
 3 Blätter mit Ochsen und Kühen, nach P. Potter, 1800. 
12 Blätter mit Sehaaifeh und. Ziegen, nach N- Bergheim, 1802. 
Mehrere Blätter mit Thieren, nach Origlnalieiehnungen von H- 
Roos. 1810.  
Anderwäirts tandeniwir diese Blätter einem C. F. I-Iupfner zuge- 
schrieben; wir glauben aber, dass Hopfer der rephte Name ist- 
Hopfgarten, Hßlnrlßh, Brahceur und akademischer Iiiilßtier zu 
Berlin, wurde 1777 daselbst geboren, und da sein Vateriel" 8a" 
Schickter Seiclentvirlier, frühe starb, von seinem Onkels dem Gelb" 
giesser Heixnlinger erzogen. Doch wollte er 111201059 _Wef'de"ß 
endlich aber bewogen _ihn die Broncearbeiten, Welche Hßlmllllgsr 
 und Hanfiiir die königl. Schlösser auafiihrten, gleiche Kunst nu er- 
lernen. Nun besuchte er mit seinem jüngeren Bruder die Zeichen- 
Naglerir Künstler-Lax. VI. Bd. 20
        

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