Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734227
Honnerlag , 
J oh-ann es. 
Hbnthorst, 
Gerhard. 
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HODUETIQ" Jßhaflüßsha Zeichner von Troven im Canton A en- 
 9'  ' v   PP 
zell , zcxchxmete artnge Landschaften. Er war Prlvatlehrer m Hor. 
gen und Speicher, und starb am letzten Orte 1832 im 53- Jahre. 
Honnet, AlßK. BOIIL; ein französischer Maler, den Fiorillo (III. 
505) 1805 unter Regnaulvs Schüler zählt, über welchen wir aber 
keine späteren Naphrichten mehr haben finden können, und selbst 
Gabet schweigt 1n seinem Dictionaire des artistes von einem 
Ilunnet. In dem bezeichneten (lehre soll Henne: in Rom gich 
aufgehalten haben, und hier ferugte er besonders ein gerühmtes 
Bild von Piramus und Thisbe, dann eine Copie der BafaePsclxen 
Madonna mit dem Stieglitz etc. 
HODUGI, Gabfißl, Maler zu Pari; um 1580. Felibien (Entretiens 
III. 127) sagt, dass der König drei Sceneu aus Tasszfs befreitem 
Jerusalem von ihm gemalt hatte. 
HOIIHÖIIG, Johann Franz, Maler von Blamont in Lothringen, 
wurde 1755 geboren. Er erwarb sich durch Bildnisse in Pastell 
und Miniatur Ruf. Sein Domicilium war in Frankfurt, und um 
1795 starb er. In Mainz und zu Frankfurt hinterliess er viele 
Bilder. Er soll der Erfinder der Pastel en cire seyn, eine Art 
Encaustik. 
IIOYISlJBTg, P- Aw Maler zu Emden, wo er um 1806 arbeitete. Er 
malte Historien, doch konnten wir seine weitern Verhältnisse nicht 
 erfahren. I 
Hont,  de, Eine Person mit Abraham Hondius. Unter dem Na- 
men de Hont ist wohl immer einer der Hondius zu verstehen; wir 
konnten aber nicht Iinden, wer jener N. de Hont gewesen, von 
welchem in der Gallerie zu Schleissheim zwei Schlachtstiiclse auf- 
bewahrt werden. Im Cataloge wird er als D. Tenicr's Schüler und 
um 1651 lebend angegeben.   
HOHE,  de. S, den vorhergehenden Artikel. 
HOITElIOTSlZ, Gerhard, Maler! wurde 1592 zu Utrecht geboren, 
von ehrlichen guten Eltern, wie Sandrart sagt, und Abraham Bloc- 
maert war sein Meister. Nachdem er sich bereits gründliche Kennt;- 
nisse in der Malerei erworben hatte, begab er sich nach Rom, wg 
er den Beinamen Gerardo dalle Notti erhielt, weil er sehr gerne 
Nachtstiiclie malte, diese aber mit grosser Meisterschaft ausfiihrte, 
und Sandrart sagt, dass bei ihm im Iierzen- und Lichterschein 
Alles in wahrer Natürlichkeit erscheine, dem Leben dermassen ähn- 
lich, dass niemals die liunst höher gestiegena" Dieses Urtheil 
fällte er im Angesichte einerDarstellung des Verhörs Christi durch 
Pilatus im Pallasite Justiniani, vor einem Bilde, das auch Lanzi 
 riihinlich erwähnt. Später kaufte Lucian Bonaparte dasselbe, und 
aus seiner Sammlung kam es in den Besitz der Herzogin von Luc-. 
ca. Palmaroli hat dieses beriihlnte Bild restaurirt. 
1m kßnigl. Museum zu Paris ist eine Darstellung gleichen In- 
halts, ein Concert, der Triumph des Silßn, das Bildnis; des Prin- 
zen Carl Ludwig von der Pfalz etc.  
Nach Berlin kam aus d. Just. Sammlung die Befreiung C188 hell- 
Petrus, und dieses Bild ist als eine Perle derselben zu betrachte"- 
Es ist ein Meisterstück seiner Art, doch nicht der KRIMI im All- 
gemeinen, denn Honthorst ist Manierist und Anhänger des Carra- 
vaggio, der zur Zßlt der gänzlichen Verirrung der Ixunst lebte.
        

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