Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734148
Ilolzhaeuser , 
J oh. 
Phil. 
Holzmann , 
Carl 
Friedr. 
277 
verirret und er sei in der Architektur und in den Ornamenten 
dem falschen Geschmache seiner Zeit gefolgt. Diese Fehler hätte 
er aber sicher vermieden, wenn ihiu reinere Muster zu Theil ge- 
worden wären. 
Man findet auch Zeichnungen von seiner Hand, in Kreide, Bi. 
sLer und Tusch; auch mit der Feder ausgeführt, öfter weise gehüht. 
Holzcr hat folgentle Blätter geliefert: 
1  14) Blätter in Rembrandts JNIanier, nach Bergrniiller und ei. 
gener, Zeichnung, für Bergiuiiller's Verlag.   
15) Die Enthauptung des Täufers Johannes. 
16) Judith und Holofernes. 
17) Die Anbetung der Hirten, J. Holzer inv. et fec. d. 
13) Die Anbetung der Könige, nach Berginiiller, 4. 
19) Die vier Temperamente, nach demselben, lt. 
20) Pilatus stellt Cliristum dem Volke dar, geritzt, qu. 4. 
21) Maria in einer Engelglorie, ltl- fol; 
22) Die fiinf Sinne, in Arabeshenforrn, nach Bergmiiller. 
25) Die vier Jahreszeiten, in derselben Weise, nach Bergmiiller. 
G. Ch. Iiilian schrieb das Iiunst- und Ehrengedächtniss des J, 
B. Holzer, Augsburg 1'265, und dieser Schrift folgten alle Biogra- 
phen, mit mehr oder weniger richtigen oder unrichtigen Zugaben. 
Näher bekannt wurde der Künstler 1850 aus den im literarischen 
Anhange zum Boten von Tirol und Vorarlberg gelieferten biogra- 
phisch-artistischen Notizen, welche in den Beiträgen zur Ge- 
schichte etc. VOnITirQl und Vornlberg 1831i VIII. S. 272, E, wie- 
der Berichtigungen erhielten. Nach diesen Biographien des treff- 
liclien Künstlers ist unser Artikel bearbeitet, und dahin müssen 
wir denjenigen verweisen, der noch Näheres über ihn aus der 
sichersten Quelle wissen will. 
Holzhaeuser, Johann Philipp, Medaillcnr, der tun 17671„ P01- 
nischen Diensten stand. Man hat von seiner Hand eine Folge 
von Schaumiinzen polnischer Iiönige, einiger Gelehrten etc. Ber- 
nouilli V- 17. VI. 107 beschreibt diese Werke weitläufig. Auch 
im Intelligenzblatte zur allgemeinen Literaturzeitung von 1789 ist 
ein Verzeichniss seiner Werke. Holzhaeuser scheint bald nach 
1739 gestorben zu seyn. 
llolzhalb. Johann Jakob, Iiupferstecher zu Zürich um 1690. Er 
Ärbeilete mit J. Meyer an einer kleinen Iiupferbibel, dann ätzte 
er 1692 den Untergang etlicher Häuser zu Gottlieben im Thurgau. 
Holzlialb, Johann BUÖOlF, Iiupfersteclier, wurde 1730 in Zii. 
rich geboren und von D. Herrliberger in der dünne? unterrichtet. 
Er war kein guter Zeichner, und es werden ihm uberhaupt die 
Liebhaber wenig Aufmerksamkeit sclienlien.  Es giebt von ihm 
eine Menge von Neujahrsgeschßllke" 1'" dleyluäendi llllfl das 
Beste mögen noch die Bildnisse seyn. Solche sind in Fiisslfs Ge- 
schichte der besten Schweizerlsiinstler und In Lavaterk Physiogno- 
mili erwähnt. 
Holzlialb starb 1805 in' Zürich. A. Zingg war sein Schüler- 
HZOIZIIGY, S. Holtzhey. 
Holzmann, Carl Frzedrlch, Maler und Kupferstechßl", geb. zu 
Dresden 17110, gest. daselbst 1811. Sein Vater, Rathssteinmetzmei- 
ster, bestimmte ihn zur Architektur, und nach dessen Tod wollte 
die Mutter an ihm ßinen Bildhauer haben, da Sie ebenfalls die 
lachte: eines solchen war. Erlernte nun die Builißrliulläti M611
        

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