Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1734078
1'713 Holm.  Holmes. 
Hülfn 7 JESPCP JOlIiJUSCII, Medailleur zu Copenhagen, bildete sich 
ihiselbst auf der Akademie der Künste, gewann 1773 den zweiten 
und 1775 den ersten Preis der Bildhauerkunst. Hierauf reiste g;- 
nach Italien und nach seiner Rückkehr übte er in Copenhagen 
seine Kunst. Er hatte auch grosses Talent zur Bildhauerei. 
Holm, Chrlstan, Maler und Radirer, wurde 1805 zu Copenhagen geh 
und von seinem Vater, einem Goldschmiede, zu gleichem Geschäft; 
bestimmt. Bei dieser Gelegenheit lernte er schon frühe mit dem 
Grabstiuhel umgehen, und die auf solche Weise bereits erworbene 
ITertigIseit hätte der berühmte Iiupferstecher Clemens auch sicher 
zur volllulmmenen Ausbildunggebracht, wenn nicht Holnfs angm 
lmrner Sinn für Farbe sich zur Malerei gewendet hätte. Anfäfio- 
lieh malte er ohne Anweisung, und erst im 22. Jahre besuchte 21. 
"zu diesem Zwecke die Akademie seiner Vaterstadt, wo er unter 
Anleitung des Thiermalers Gebauer bald bedeutende Fortschritte 
machte. Im Jahre 1830 bekam er eine königliche Unterstützung 
zu einer mehrjährigen Kunstreise, allein Familienverhältnisse zwan- 
gen ihn, nach Verlauf eines lahnestwiiltrentlwelcherZeit er München 
YVien und Berlin gesehen und sich in Tirol mit Studien bereicher; 
hatte, wieder nach Copenhagen zurückzukehren. Im Jahre 1855 
bereiste er Norwegen und einen Theil von Schweden, überall von 
che Skizzen sammelnd, und 1834 besuchte er auch Holland, dann [am 
ris, und von da aus ging er wieder nach lYIiinchen, wo Holm noch 
gegenwärtig lebt. h 
Man hat von diesen! Künstler verschiedene Schlachtgemälde und 
Thierstiiclte, Jagden u. d. gl. In diesen Bildern herrscht uns-ü 
meine Lebendigkeit und charakteristische Auffassung in allen T119; 
len. Die Fiirbun ist frisch und wahr, und auch im technischen 
Theile besitzt Hain grosse Meisterschaft. Werke von seiner Hand 
sieht man in der königl. Gallerie zu Copenhagen und im Pallaste  
des Königs daselbst, Schlachtgemälde aus der dänischen Geschichte 
und Thierstiicke. Prinz Christian von Dänemark besitzt ebentäus  
mehrere Bilder von Holm, zum Theil solche von bedeutendem 
Umfange. Andere besitzt der Graf Bille-Brahe, der COnfeF8nz_ 
rath Holten, und auch in den jetzt zerstreuten Sammlungen des 
Geheimrathes Bülow und Bugge waren solche yereitiiget. Für den 
König von Schweden malte er die Schlacht bei Liitzen 1632, und 
auch der Herzog von Cambridge brachte einige von Holnfs NVM, 
ken an sich. Zu Hamburg, Düsseldorf und in anderen Orten 5D- 
den sich solche Stücke im Privatbesitze.  
Man hat von Holm auch geistreich radirte Blätter: 
1) Die ruhenden Hennthiere (Reynsdyr) C. Holm pinx. et sc. 4. 
2) Ein lvasserhtmcl von neufundliinder Rage, 12.  
5) Ein Viehmarkt nach Gebauer, kl. qu. fol. 
4  7) Vier Blätter: Thiere, nach Van de Velde copirt, Wer-kg 
seiner fruheren Zeit; jetzt selten. 
8) Wölfe überfallen Rennthiere, Winterlandschaft, 1838. gr. 4. 
Ilülmes: B's Maler zu Amsterdam, wo er um 1820 arbeitete, doch 
wissen wir nicht, wann er zuerst mit Werken hervorgetreten. Ei- 
malte Landschaften und auch Zeichnungen finden sich von seine;- 
Haud.   t 
HOlmGS, .Maler und Zeichner zu London, der noch im ersten Zehn- 
tel unsers Jahrhunderts thätig war, Er war einer derjenigen, die  
sich zur Herausgabe der Beauties of England and Wales etc. ver- 
einigten.
        

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