Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1733936
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Holdernass. 
Holl, 
Elias. 
5) Eine Gruppe von drei Hammeln und zwei Ziegenköpfe, nach 
Dietrich, und andere Copien nach diesem Meister. 
lt) Ein uralischer Tartar zu Pferde in einer Landschaft. 
5) Einige Blätter mit Kosaken. 
6) Einige Landschaften und Ansichten aus der Umgegeud von 
VVelmar. 
1101643171355, ein englischer Malenaus der zweiten Hälfte des 17, 
Jahrhunderts. Ist nur xizittelmässig. 
E919; Vvluiüm, ein englischer Kupferstecher, der um 1613 bliihtm 
Er arbeitete iiir Buchhändler, aber mit Sorgsamkeit; meisten; 
Portraite: 
1) Prinz Heinrich Friedrich, Sohn Jakob's I. 
2) 'I'ho1nas Egerton, Viscount Brackley, Lord Kanzler. 
5) Sir John Hayward.  
4.) Martin Billingsley, writing-master.  
5) Giovanni Floris, italian-master to Anne of Denmark. 
6) Michael Drayton, Titel zu dessen Werken. 
7) Das Titelblatt zu Draytoxfs Polyobion. 
Holgreen, Aröhitekt zu Copenhagen, ein jetztlelaender Künstler. E, 
erhielt im Jahre 1314 die kleinere silberne Preismeclaille, als 3b 
lohnung für die gelieferten Zeichnungen für Gebäude. Seine 59;; 
tcren Verhältnisse kennen wir nicht. 
HOll, EllaS, einer der kunstreichsten bayerischen Baumeister, geh 
zu Augsburg 1575, gest. daielbst 1656. 
Sein Vater, 10h. Holl, ein Maurermeister, Pnterrichtete ihn in 
 den Anfängsgriinden der Architektur, zuiri Iiunstler aber bildete 
er sich in Italien, vorziiglich zu Venedig. Augsburg verdankt 
diesem Künstler die vorzuglichsten Gebäude. Schon ehe er nach 
Italien reiste, erbautrer die Mariahilfskirche auf dem Lechfelde 
 das Giessliaus, das Biiclierzunfthaus am Perlachberge, das Zaun: 
haiis auf dem Moritzplatze u. a.; nach seiner Rückkehr von V3, 
nedig das Siegelhaus, das Schlachthaus, die zwei Brunnenthiirm, 
am Jalsobstliore, die Barfiissertlior-Briiclse, die Thiirine am VVer- 
tach-, Iiliriker- und rothem Thore, das Spital, den liirchthurm 
und das Gymnasium zu St. Anna u. s. w. Die Krone seines Iiiimt. 
lerruhms aber ist das herrliche Piatlihaus, das von ihm in den 
Jahren 1615-1620 aufgeführt wurde. Auch Franken, insbeson- 
derc Eichstädt, hat Werke seiner Kunst aufzuweisen, z. B. du 
Schloss zu Schönfßlrl, das Schloss auf dem Willibaldsberge u, a_ 
Ihm bleibt das Verdienst, die allzugrosse Pracht der Italiener durch 
männlich deutsche Einfachheit und Wiirile gemiissigt zu haben, 
Sein ltatlihaus, mit dem von Kager und Botenhaininer gemalten 
grosseii Iiaisersaal. gehört zu den sieben Wunrlerwerlien des 01-- 
fvS- Obgleich Schüler der Italiener, kann man imAllgerneinen v-Qn 
ihin doch nichts Bedeutendes sagen. Indessen erwarb er sich bei den 
Zeitgenossen Ruhm, und der Bath, so wie die Patrizier erkannten 
illn alS die Ehre Augsburgs. Damals stand die alte Augusta noch 
in ihrem Flore, und der gewonnene Beichthuin gefiel sich auch 
in schönen Gebäuden. Holl hatte daher zahlreiche Aufträge, und 
Maler und Bildhauer ianlien dabei ebenfalls ihre Rechnung. Da; 
Rathhaus hat 5- Kleiner gestochen. Es ist 14? Füäs bYeit und 
152 Fuss hoch. Die Länge beträgt 110 Fuss. Gleich geriihint 
wurde auch sein Spital. 
Bei Sandrart Endet man das von G. K. Wolfgang gestocheue
        

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