Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1733652
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Hofmeister, 
Joh. 
Phil. 
Ilogarth , 
YVillialn 
liintllichcn Ruhe soll er bezaubernd seyn, und mit nicht minderem 
 Gliicke erfasste er" den Aufruhr der Elemente. 
Ilofmeister, Johann Philipp, Maler, (ler im; die Mine des v0- 
figen Jahrhunderts durch seine Bildnisse und Figuren Beifall fand. 
Man verglich ihn liie und da mit Denner. 
HOfITIGISICP, In, Kupfer- und Stahlsteclier, der sich in FrommePs 
Schule zum trellliclien liiinstler seines Faches bildete. Man hat eine 
Anzahl schöner Stahlstiche von seiner Hand. Er lebt seit mehreren 
Jahren in München. 
HOlmHISS- S. Hoffnaass. g 
HOfSEQÖt, Heinrich, Iiunstliebhaber, der 1802 zu Amorbach im 
Odenwalde geboren wurde. Er ist liönigl. bayer. Staatsdiener 
und nur in seinen Nebenstunden war er von Jugend auf mit groä: 
ser Vorliebe der Kunst ergeben. Besonders zogen ihn die Werke 
des Mittelalters an, und in der gothischen Architektur erlangte er 
uiigemeine Kenntnisse. Er pflegtenuch das Landschaftsiach, und 
dass er sich nicht vergebens gemuhet, bezeugen eine bedeutende 
Anzahl von Aquarellen, die in verschiedene lJi-ivatsaniiiilungen ühelu 
gingen. Auch in der Oelmalerei hat er sich mit Glucls versucht 
so wie in der Kunst, auf Glas zu malen. ' 
Hofstetten, Franz Xaver VOII, Landschaftsmaler, der 1311 zu 
München geboren wurde, und sich fi-iihei- den Studien widmete 
Im Jahre 1828 läezog er auch die Universität seinerVaterstadt, um; 
schon hatte er einen dreijährigen Cursus zurückgelegt, als er h, 
schloss, sich ausschliesslicli der Iiunst zu widmen. Die Zeiulk 
nungskunst hatte er in _semen Nehenstundenuschon von jeher ge- 
übt, und 1355 begannrr auch mit Oelgenialden hervorzulretcl] 
Die Gegenstände dazu lieferte ll'llI_l das bayerische Hochgebirge mi; 
seinen Seen, und diese Bilder Weiss er In ihrem heiteren, ruhi an 
Charakter auf gefällige XVeise zu geben. Auch seine Färbnnggist 
etreu. 
g Gegenwärtig ist I-lofstetten Besitzer eines bedeutenden Oekonm 
iniegutes bei Munchen. 
Hggarth, Vvllllam, _1Vlale1- und Iiupferstecher, geb. 1697, gest 
17614. Sein Vater, ein unbeinitteltei Handwerltsmann, wohnte im 
Kirchspiele St. Bartoloine in London, und dieser suchte seinen Sohn 
bei einem Silberarbeiter unterzubringen. wo der junge Hogax-{h Nah 
mensziige, VVappen, auch Halbfiguren und Arabesken auf die Ge. 
fässe stach. Nebenbei zeichnete er fleissig, und vorzüglich waren 
es die kleinen Blätter von Callot, die ihn anzogen. In der Folge 
besucliteer eine Malerscliule, um im Zeichnen sich zu vervujb 
hommneii, und den Pinsel führen zu lernen, allein er hielt es 
nicht lange aus, da er sich keinen Zivang anthuu wollte, und da 
er soweit im Stande war, eine menschliche Figur zu zeichnen, lief 
er auf den Strassen und in Trinkgelagen umher, weil er da seine Qrg- 
ginale fand. Er portraitirte seine verschiedenen Helden mit eigene;- 
Sicherheit und Treue, die ihm oft übel belohnt wurde, wenn seine 
Iiunstgroduclete bemerkt wurden, und so fand er es für gerathe- 
iier seine Gesichter auf die Nägel der Hand zu zeichnen. Ihm am- 
ging in London nicht leicht eine charakteristische Gestalt, und (liege 
war im Bilde sein Eigenthum, wo er sie immer fand, selbst in den 
Schlupfwdnlieln des Izasters. Auf eine schöne Auswahl sah er nicht 
und überhaupt scheint ihm die Natur den Sinn für Anmuth stief: 
miitterlich zugetheilt zu haben. Dagegen aber war seine satyrische 
Ader unerschöpflich, und als Cliai-alitermaler bleibt er immer merk-
        

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