Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1733515
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Iloefler, 
Georg". 
H 
Ol-Yger , 
Johann. 
Nachrichten über die Künstler Hoefel finde: man im Archiv f; 
Geschichte etc. 1826, und in der österr. National-Encyhlopiidi 
Wien 1835  57-  
HOGHQP, Gßßrg, Edelsteinschneider zu Nürnberg, der_ sich dur; 
seine Cameen und Intaglius einen Namen machte. S152. kamen i 
den Besitz hoher Personen. Hoefler starb 1652, ohngefnhr Q0 Ja] 
re alt. 
Ein Joh. Georg HoeHer machte sich als Goldschmied berühm 
Starb 1722 im 59. Jahre. 
ÜOBHiCh, Hlaus, Arßhitekt und einer der Bnumeister,_ die lw 
schon 1495-1508 an der St. Georgenkirche in Nönllmgen a, 
beiteten. 
{Ioelnagel oder Hufnagel, Georg, Maier, geh zu Antwerpe: 
15-15, gest. 1600. Dieser Iiiinstler, anfänglich Schüler von J. B0] 
bildete sich in Italien und hielt sich lange am Hofe der bayer; 
schon Herzoge Albert und Wilhelm auf, für welche er, so wi 
für den Erzherzog Ferdinand von Oesterreich und den Iiaiser Ru 
dolph II. mehreres arbeitete. Er verfertigte für Kaiser Rlldülph 1] 
ein kostbares Werk, welches in 4 kl. Quartbänden auf 227 Blätter, 
mehr als 1559 Stiiclse aus der Naturgeschichte, und zwar aus de] 
vier Reichen der Natur, in Miniatur enthält, die sehr getreu "ad 
dem Leben gemalt, und mit einem einzig schönen Iarbeureize ver 
sehen sind. l  
Nach Sandrarfs Erzählung waren dem Künstler tausend Gold, 
lirunen für jeden Band zugesagt, aber es ist ungewiss, 0b (liege, 
VVerk in die Hände des Iiaisers kam, denn es befand sich in 10th 
ter Zeit in den Händen eines _Privat:nannes in hlliinchen. Für de! 
Erzherzog Ferdinand zierte er in acht Jahren ein Messbllch, um; 
zwar so meisterhaft, dass ihm ein Geschenk von 4000 Goldkronen zu 
Theil wurde, neben dem Jahresgehalte, den er während der Ar, 
beit zog. Auch für Braun's Stiiclteansichleil zeichnete er. 
Hoefnagel war der Freund des berühmten Geographen A. 011m 
lius, und auch am Hofe des Kaisers in Prag stand er im Änsehcm 
 Hier ereilte ihn auch der Tod. 
'J. Sadeler hat sein Bildniss gestochen.  
Hüefnagel, Jilküb Und J-Ohönn , die Söhne des berühmten Georg 
waren Maler, und Jakob auch Iiuplcrstecher. Er stach 1592, m; 
17. Jahre, nach den Malereien seines Vaters 52 Blätter mit 131W 
wen, Früchten und Insekten, und auch noch andere Blätter lio. 
ferte er, nach eigener und fremder Erfindung. Basan will Wissen, 
dass Jakob 162g zu München gestorben sei. 
Johann Iloeliiagel malte Bildnisse, wie auch sein Bruder, und 
wir glauben, dass er 1525 den liönig Gustav Adolph gemalt habm 
Jakob's Werk hat den Titel: Archctypa Studiaque Patris Geoi-qii 
Tlccfnagelii. - Jacobus F.; geuio duce ab ipso sculpta. Au, SiaL 
XCII- (1592) 4 Th. '21. 55 Z.. Br. 7a Z. 
Hoegcr, A-s Kupferstechera dessen Lebensverhältnisse unbekannt 
sind. Er stach neben andern das Bildniss des Arztes A- C-  
hesius, nach lNI. 'l'yroff.  
IIOCgGP, JÜhann; Landschaftsmaler, wurde zu Wien 1802 gebo- 
ren, und von scineni Vater, einem k. k. Beamten  zum öffentli- 
' chen Geschäfte bestimmt. Allein der Solin_ fand sich zur Kunst 
gezogen, und durch den Grafen von Migazzx unterstutzt, besuchte
        

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