Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1733423
I-Iodgeß a 
William. 
Hodgins. 
205 
20) Archibald Maclaine, fol.  
21) Lady Dashwood und ihr Kind, nach Beynolda. 
22) Lady Spenccr, nach demselben, 
23) Thomas Warten, nach Brown. 
211) VViiIiam Walter, nach demselben. 
25) John Poo Beresford, Viceadmiral, nach Beechey. 
26) IYIr. H. Lingo, nach der Comödie: die angenehme Ueberm- 
schung, nach J. Alefounder.   
27) Charles Doyle, Major-General, nach Carpenter. 
Diese beiden letzteren Blätter wurden erst 1329 bekannt, und 
wir halten sie noch fiirVVerlse unsers Künstlers, der wohl irrig 
Hodgetts genannt wird. Sie sind in Mezzotinto. 
Er hinterließ einen Sohn, Namens J. N. Hodges, aber wir ken- 
nen ihn nicht näher. 
HOClgCS, Vvllllam, Landschaftsinaler, einer den renomirtesten sei- 
ner Zeit, geb. zu London 1744, gest. 1797. Sein Meister War WiL. 
son, und den Grund zu seinem Rubine legte die Reise um die 
Welt, welche er mit C0011 unternahm. Er zeichnete da die merk- 
würdigsten Gegenden; in der Bezeichnung des Charakteristischen der 
Insulaner war er jedoch nicht glücklich, so wie er denn über- 
haunt nur in der landschaftlichen Darstellung ausgezeichnet war. Er 
liess sich die Figuren in seine Bilder malen, wie dieses mit der 
Scene aus Shahespearek VVinterE Tale, die er fiir Boydell malte, 
der Fall ist. Hier sind die Figuren von Haniilton. 
In Bengalen zeichnete Hodges merkwürdige Gegenden, und diese 
Blätter kamen fast alle in den Besitz des General-Gouverneurs 
"Warren Hastings. Einige seiner Zeichnungen fuhrte er nach der 
Rückkehr in Gemälden aus, wie Ansichten von Otaheiti und des 
stillen Ozeans für die Adiniralität; den grössten Ruhm aber berei- 
teten ihm seine indischen Ansichten, und diese machte er in Aqua- 
tintablättern bekannt, deren 1736 43 erschienen, in. gr. fol. Diese 
waren bis auf DanielPs Views of India die interessantesten Erschei- 
nungen aus jenem feenhaften Lande. Fr schrieb auch Bemer- 
kungen über die indischen Scenerien, die dann J. Pye TGVidiftG 
und so erschienen sie mit den Iiupfei-n unter dem Titel: Select 
views inlndia, drawn on the spob in the years 1780-1785, and 
executed in Aquatinta. By W. lziodges. 2 Voll. iinp. fol. Ein 
anderes Werk hat den Titel: Views of the Gate leading to the 
tomb of Aclibar at Secundii, and the Mausoleum of the Emperoi- 
Shcre Shah at Saseram, fol. Seine Ti-avelsin India, dui-ing the 
years 1780-1735 erschien 1795 in 4., und die zweite Auflage 1797. 
Die Anzahl von Hodges Gemälden ist bedeutend, und viele der- 
selben wurden von V. Green, Julies, Byrne, Pi. W. Paye gestochen. 
Als Meisterstiiclie erklärte man seine Bilder, die er zu Shakespea- 
re's Gallerie lieferte, besonders den inelancolischen Jacques in einer 
schauerlichen Landschaft mit Hirschen, aus cleniStücke: Asuiyou 
like it, und eine andere Scene aus dein Merchant of Venice: zwei 
 Liebende, die sich in einem romantischen Garten bei Mondschein 
sehen. Dann hat man von ihm eine Sammlung brittischer Alter- 
thiiiner in fiinfBlättern. Niilieijbeschrieben sind einige seiner Werbe 
bei Fiorillo. 
Hßdgins, ein englischer Maler, der um 1790 in Londoq Theatgrde- 
corationen malte. Zu jener Zeit zeigte sich die engluclxe Buhne 
mit besonderer Pracht.
        

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