Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1733388
H oare , 
William. 
Hobbema , 
Meindert. 
201 
 nungen von ihm angezeigt. Die Ansicht der Kirche von Raven- 
 waei und Bovenkerk, die Ansicht von Liesveld, zwei holländische 
Schlösser. 
Wir wissen nicht, ob der Künstler auch ähnliche Gegenstände 
gemalt habe.   
HOGPG, William, YMaler und Hupferstecher, der um 1770 Zll 38th 
blühte, damals gegen 50 Jahre alt. Er malte Historienund ver- 
schiedene Bildnisse, und solche hat er zu seinem Vergnügen ge- 
ätzt. Mnc-Arilell, R. I-Iouston, J. Simon, J. Faber ii. a. haben 
dagegen seine Bildnisse in Schwarzkuiist bekannt gemacht. Von 
ihm selbst geätzt sind: 
1) Ralph Allen of Bath: ad vivuin Will. Hoare. 
2) William Warburton, Bischof von Gloncesteiu. 
5) Maria Walpule, Herzogin von Gloucester, nach Reynolds. 
4) Sir Isaak Newton. 
HD0112, PEIIICG, Historienmaler und Zeichner, der aber noch mehr 
durch seine Schriften bekannt zu seyn scheint. Er war Sekretär 
der Akademie der Iiiinste in London, und als solcher erscheint 
er noch uin 1810. J. Walker machte seine Darstellung des Kindes 
der Wittwe von Sarepta in einem Schwarzlcunstblatte bekannt, und 
auch J. Young hat ein Paar Blätter nach ihm gestochen. 
Iin Jahre 1806 erschien von ihm: An inquiry into tlic requisite 
cultivation and present state of the arts of design in England.  
HOlJEJCh, Frledflßh, Lithograph von Ursheim in Bayern, der 1809 
geboren und auf der Akademie der Iiünste inMüncheii gebildet 
wurde. Einige seiner Blätter sind mit F. H. bezeichnet. 
Er lebt gegenwärtig als Zeichnungslehrer in Altdorf. 
HObbGTDQ, llleinilert, berühmter Landschaftsnialer, dessen Le- 
bensverhällnisse aber unbekannt sind. Die Verfasser der Geschie- 
denis der vaderlandsche Schilderliunst I. v2 scliliessen nach sei- 
nem Familiennamen, dass er ein Friese sei, und in Friesland findet 
man auch mehrere seiner Werke. Andere zählen ihn unter die Iiiinst- 
1er Harlern's und zu J. RuysdaePs Schülern, während einige lVIiddel- 
harnis oder Coeverdenals seinen _Geburtso.rt bezeichnen,'uiid daher 
muss Inan ein Monogramm, das diesem Iiunstler beigelegt wird, mit 
„Hobbema Cueverdensis" erklären. Dass sich der Iiiinstler in und 
um Harlem und zu Amsterdam aufgehalten habe, ist iinläugbar, da. 
in seinen Bildern deutliche Rerniniszenzen an jene Gegenden spre- 
' chen. Seine Lebenszeit ist ebenfalls nicht genau zu bestimmen; 
man weiss nur, dass er Zeitgenosse von N. Bergheim, A. van de 
Velde, J. Lingelbach, J. van Loo u. a. gewesen, lind jeder dieser 
Meister malte zu Zeiten die Figuren und Tliiere in seine Bilder. 
Frühere niederländische Schriftsteller würdigen diesen Künstler zu 
wenig oder gar nicht, weiter verbreiten sich abenR. van Eynden 
u. A. van der Willigen in der erwähnten holländischen Kunstge- 
schichte. Ganz treffend besring ArSimons: De Waarclc van den 
Mensch III. 42., die Gemälde dieses Künstlers. Da liest man: 
D0 bürn des levens drenlit hier heiivelen en dalen, 
Hier doet een reine lucht uns ruimer adem hzilen, 
Der bloemen frischen geur, met lileiiren rijli gefierd; 
Eift zacht geruisch des wonds, dat henglijlt hoogtijd viert; 
De liefelijlia ton van zuiv're veldschalineijen, 
 Der beemden lagchend groen, dc weglde der valeijen, 
Ecne opgelilaarde kini, in 't grcnzeloos verschiet, 
En de ongestoorde rust, die lieflijls hier gebiedt.
        

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