Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1733250
188 l Hintze, JoliannHeinrich.  Hippias.  
HiIltZc, Johann Heinrich, Maler, wurde 1800 zu Berlin gebch 
reln und vom Professur Voelker in der Kunst unterrichtet. Er ar- 
beitet auch zu Berlin, und hier sah man von 11320 an van 
schledene (jemalde von seiner Hand. In dem bezeichneten Jahre 
malte ei- fur den Qrossherzog v0n_ Mecklenburg mehrere Land- 
schalten und" Architektin-bilden Hierauf sah er flCll auf Regen 
uin_, und 1890 kehrte er wieder nach Berlin zuruck.  Aus Jener 
Zellf besitzt der Iionig von Preussen Bilder von ihm, wie die Dar, 
äteb ung der St. Stephansliirche in Wien, Jene des Demos zu Mag- 
Wewurg, der Frauenkirche llluNllflllJßfg u. s. w. Bis zum Jahre 
äiäaö galt seline ÄtDSIClIt des Colner Domes als das Beste, was der 
ns er ge ie er . 
Hintze's Architeliturstiicke zeichnen sich durch Genauigkeit in 
der architektonischen Construktion und durch die effektvolle An; 
vfendung der Licht- und Schattenmassen_aus._ Auch seine landscliaft- 
liclien Darstellungen werden gelobt, wie seine Zeichnungen. 
Hinz oder Hintzsch, Johann Georg, Male,- zu Hamburg, wo 
er nach 167g starb. Er malte Historien für die Iilirchen Hamburgs; 
ferner Bildnisse. "und bespnders leblose Gegenstande, wie GCiKLSSQ 
jeden Stoffes, Glaser, Iiucliengerathe, Eslswaaren, auch Blumen 
 und Eruchte," so wie Bildnisse.._ dbein flottlirit ist anziehend und 
der Pinsel kulin, doch auch wie er soigl-i tig, wenn es galt, ei_ 
nen zarten Gegenstand darzustellen. 
Hiorne, Francis, Architekt zu London, von welcheniFiorillo V_ 
624 sagt, dass er in Nachahmung der gothischcn Architektur eine 
bewunderungswurdige Geschicklichkeit besessen habe, ifliras wir da- 
hingestellt seyn lassen, indem inanuzinseiner Zeit wenig jrerstand, 
 m den Geist jene;- bevundefilllgswurdlgen Architektur eiiizudrin- 
gen, und am allerwenigsten in_ England, wo die Elemente dersel- 
ben noch jetzt öfter nicht begriffen werden. 
Als Kunstwerke Hiornüs erklärt Fiiorillo das Sessionshaus und  
das Getangniss zu Warwi_cli,_die i'm-ehe zu Tetbury im Gluih 
cestershire und einen dreieckigen huiin im Garten des Herzugs 
ZguJiortolk zu Arundel. Sir FravClS Hwwß Starb 1789 im 
 a re.  . 
HlOS, ein Maler von Elbing, dessen Ilagedorn als um 1640 lebend 
erwähnt. Seine Darstellung des liiuderinordes soll man in de;- 
Gallerie zu Salzdahlen lange für einen Tintoret gehalten haben. 
Hippaichmos", (HIHHALXMOZ), der Name eines Künstlers, der 
auf einer erst neuerlich aufgefundenen Vase der Sammlung Caiiinc) 
steht, mit dem Worte: älpirgiee. SJIRaouI-Rochette, Lettre a M. 
Scham etc. Paris 1852- P- 9-  
HlPPiElS, zwei Erzgiesser, von denen O. Miiller,_ Arcli. S. H; den 
ginen Ol. 110, den anderen Ol. 114 auftreten lässt, zur Zeit des 
raxiteles und Lisyupos. 
Einen gleichen Künstler nennt Dio Chrysostomus als Lehrer des  
Phidias; aber mit jenem Bildhauer, der die Statue des Samier; 
Duris gemacht haben sull, als Siegesdenkmal im Iiiiahenfciust- 
kampf zu Olympia, hat es keine Sicherheit, da dieses nach Pau- 
sanias Zeugniss zur Zeit der Vertreibung der Sainier aus Jonien, 
um 990 v. Chin, geschehen seyn müsste, wo man noch keine Sta- 
tue vonqAthleten machte. Es gab auch einen Maler Hippias, des 
scn Neptun und eine Siegesgöttin gerülimt wurde.
        

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