Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1733196
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Hillan d  
Nicholas. 
2) St. Johann von Nepomnk, auf seine 1729 erfolgte Canoni- 
sation.  
3) St, Wolfgang, dem Grafen Czernin declicirt, 1725. 3. 
4) Das Marienbild von lYIiess, 1757- 3- 
5) Die Höhle des heiligen VVolfg-ang, 1746- 12- 
6) Marienbild von Schittenhofen. 12. 
7) Marienbild bei St. Jakob in der Altstadt Prag. 
9) Ecce homo in der Hibernergasse.  
8) Das Wappen des Grafen Wilhelm von Iiolowrat, 1750, 8. 
10) Jenes des Grafen von Hamiltqn; 4. etc. 
Hlller, s. Hillner.  
Hillersuoem, Per, Maler und Zeichner zu Stockholm, der um 
1775 geboren wurde und zu Anlang unsers Jahrhunderts schon 
die Stelle eines Professors der Zeichenhunst an der Akademie der 
schönen Künste in Stockholnr bekleidete. Im Jahre 1_805 wurde 
er Rector an der Akademie, und noch 1825 war er thiitig. Hiller- 
stroem malte höchst anmuthige und naive Darstellungen aus dem 
inneren und äusseren bürgerlichen Leben der schwedischen Haupb 
Stadt und andere .Scenen,' die mxt.:Leicht1gkeit_ und reinlich be_ 
handelt sind. 'Sie tragen das Geprage einer reichen Einbildung; 
 kraft und von eigenthiimlicher Laune.  
IIIHETUP, Maler zu Copenhagen, dessen Lehexisverhältnisse wir nicht 
erfahren konnten. Im Jahre 1821 fanden wir sein herrliches Ta- 
lent als Copist gerühmt. Er fertigte meisterhafte Copien nach grob 
sen Meistern. 
 Nieholas, Maler von Exeter, wo er 1547 geboren wurde 
Er erlernte anfangs die Guldschxniedekunst, wählte aber dann vor: 
zugsweise die Miniaturmalereifu inwelcher er Ausgezeichnetes 1a; 
stete. Sein Pinsel war ungemein zart und fleissig, und in Da; 
stellung der Spitzen und des Gcschmeides hatte er Lgrosse Geschick- 
lichkeit. Die Iiiiiiigin Elisabeth ernannte ihn zu ihrem Gold: 
 schmied, Graveur und Portraitmaler. Er malte diese Fürstin mehr- 
malen. Seine Malereien wurden zu jener Zeit bewunldert, und D1. 
Donne singt in seinem Gedichte: The Sturm: ' 
"And hancl or eye,  
By Hilliarcl drawn, ist worth a historye  
By a worse painter made." ,  
Hilliard malte ausgezeichnete Personenybesonders Damen. Ja_ 
kob I. gab ihm den Titel eines k. Emailmalers und eines Emb0s_ 
ser of medals in gold. Die Anzahl seiner Miniaturen und Emai]- 
len Walr ausserordentlich gross, und aus allen Seinen VVerkeia geht 
ein genaues Studium Holbein's hervßri doch erreichte er jenen 
Meister im Colorite nicht. Er malte die Königin Elisabeth mehp 
malen, und dieselbe in ganzer Figur auf dem Throne sitzend wird 
fiir I-liIliarcPs Meisterwerk gehalten.  Dieses Bild befand sich in 
der _Sammlung Carl I. Noch alS Jüngling malte er die Königin 
Maria von Schottland, und dieses Bildniss verschaffte ihm bei 
Elisabeth Zutritt. Meisterhaft waren auch die Bildnisse von HiL 
liard Vater und Sohn, die Vertue im Besitze des letzten Grafen 
Siclney von _Leicester sah, aber wir wissen nicht, wo sich jetzt 
diese Püftfaltß bßfinäßll- Seine Werke sind sehr zerstreut wordem 
In der Sammlung zu Chiswicls werden noch einige aufbewahrt. E,- 
malte viele Grosse des Reichs und andere Iinnstfreunde. Auch Ja- 
kob I. und seinen Sohn Heinrich bildete er ab. Der erstere er- 
theilte ihm das Privilegium, einzig und allein die Bildnisse de;
        

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