Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1733049
Heusch , 
Gabrielä 
Ileluy, 
167 
milde mit Insekten und Pflanzen berühmt. ÜWir _glauhen, dass 
Heusch der richtige Namen dieses Künstlers sei, nicht Hens, wie 
Houbracken angibt. Er lebte in Utrecht, und hier wurde er 11659 
geboren, wie Zani behauptet. Letzterer gibt auch diesem Kunst- 
ler den Beinamen Alfdruck, statt dem Jakob de Heusch. 
HGUSClI, Gabriel de, Landsehaftsmaler, der in Holland lebte, 
doch weiss man nicht wann und in welchen Verhältnissen. 
Heusch, NlCOläillS, ein holländischer Maler, dessen Zani er- 
wähnt, ohne nähere Bestimmung. Wir konnten uns ebenfalls 
keine näheren Nachrichten verschallen. 
Heusmger, J-g Zeichner und Maler zu Berlin, wo er sbchon um 
1790 arbeitete und noch um 1812. Er lieferte Zeichnungen in Se- 
pizi und Aquarell nach verschiedenen Meistern, dann malte er 
Bildnisse, Familienstiicke in Uel, und solche zeichnete er aueh 
auf dPergament. Auch verschiedene Figuren stellte dieser liiinst- 
1er ar- '  
Heuss, Georg, S. Lindenast. 
Heuss, Eduard, Maler, der 1808 zu Mainz geboren wurde, und 
anfangs sich den Studien widmete, bis er von der Universität weg 
ging und die Malerei zum Zwecke seines Lebens machte. 
Ileuss hat sich bereits durch verschiedene Gemälde als tüchtigen 
Iiiinstler bewiesen. In der Schlossgalleric zu Darmstadt sind Ge- 
miilde von ihm, wie die Bildnisse von lliorwaldsen und Over- 
lieuls, eine Muse etc. Von diesen VVerken heisst es in liaczinslsfs 
Gesch. der neuen deutschen Iiunst I. 506, dass sie grusse Dreistig- 
keit des Pinsels verrathen, aber man wünschte gi-össere Sorgfalt. 
Indessen sind nicht alle Werke dieses Iiünstlers auf gleiche Weise 
behandelt. Einige sind wahre Meisterwerke, wie jenes des Gra- 
fen von Montgelas, das er neben anderen in München malte.  
Heuvel, Joachim van den, Maler, dessen Lebensverhältnisse un- 
bekannt sind. Er malte, vermuthlich in der ersten Hälfte des 17. 
Jahrhunderts, Genrestiiclie, von denen eines, welches einen Arzt 
vorstellt, im St. Hiobs-Gasthaus zu Utrecht zu sehen war. Er 
zeichnete auch schöne Bildnisse in schwarzer Kreide und mit dem 
Stifte, in der IVIanier des C._Vissc.her. Seiner erwähnt B.. van Eyn- 
den I. 59, ohne nähere Bestimmung. 
Ileuvelen oder Heuvel, Anton van, Maler und Schiiler von 
C. Crayer, unter dem Namen Don Antonie bekannt. Gemälde 
von seiner Hand sind in den Kirchen zu Brüssel und Gent, die 
immerhin Lob verdienen, obgleich sie jenen des lYleisters nicht 
gleichkomrnen. Er lebte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhun- 
derts. J. du Vivier radirte nach ihm die Versuchung des h]. An- 
ton, fol.  
I l 
Heuvxclt, Caspar, Maler, der um 1550 in Oudenaerde geboren 
wurde. Er hielt sich lange in Italien. auf, und besonders beschni- 
tigte ihn der Bischof Barry in Puglia, für welchen er mehrere 
 große Gemälde ausfiihrte. Im Vaterlande [waren seine Bilder 1111- 
Iner selten.  
Heuy, Kupfefitiäßllßf! den Bartsch P. igr. XVI, 56g niit jenem De 
Havy des Fiurille für Eine Person hält. Er kennt ein Blatt. nur" 
Kindern, die mit Trauben spielen, aber dieses hßbßlhwlf unter 
 Z. Heince luigezählt- S. diesen Artikel.  
        

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