Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1732962
Iless, 
Sebastian. 
Hesse, 
Joseph. 
Heinrich 
159 
durch seine vertieft und erhaben geschnittenen Bilder rlen eigenen 
Ruf. Im Jahre 1746 berief ihn der Landgraf von Hessen nach 
Cassel, um die von J. F. Guernieri begonnene Mosaiktlfel mit der 
Vestung Rheinfels zu vollenden. Dieses aus bunten Sternen zu- 
sammengesetzte Stück beschreibt Hüsgen. Hess starb 1'282. 
Eless, Sebastian, s. 10h. Benedikt Hess. 
iess, Johann Frlßdrlch, Maler aus Böhmen, der sich 1652 in 
Prag niederliess und 1695 daselbst starb. Es ist dieses wohl jener 
deutsche Maler in Zani's Encyclop. metod., der nach der Angabe 
dieses Schriftstellers 1675 starb. Dann ist er vermuthlieh Eine Per- 
son mit dem J. F. Hess, genannt Hessitz, in Fiisslfs Supple- 
menten. 
Dieser Böhme Hass malte Altarbilclem- In der Aegidiuski-che zu 
Prag ist das Ältarblatt mit der Stiftung des Dominikaner-Ordens 
von seiner Hand gemalt, und andere mit St. Wenzel, St-. Benc- 
 dikt und der schmerzhaften Maria sind in der Kirche St. Nicolas 
in der Altstadt Prag. 
Hess, Heinrich oder Johann Heinrich, Male,- und Iiupfcf. 
Stßßhßr, ein Deutscher von Geburt, der 1746 starb. Seine Lebens- 
verhältnisse sind unbekannt.  
HGSS, G- 0-5 Maler, dessen in Zanfs Encyclopaedia metodica als 
noch 180g lebend erwähnt wird. 
HCSS, Ernst Christoph, der Iiupferstecher, dessen in Fiisslyß 
Supplementcn erwähnt wird, ist Eine Person mit _Carl Ernst Chri- 
stoph Hess. 
HCSS, J. 3., Iiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse wir nicht 
kennen. Man hat von ihm das Bildniss Catharinzfs II. von Russ- 
land, ohne Namen, fol.   
HBSSbCTQ; Halls Van, ein flammändischer Maler, dessen Lebens-- 
verhälmisscfunbekannt sind, wenn je ein solcher Künstler gelebt hat; 
Christ erwähnt auch eines Hieronymus von Ilenslnerg, der um 1660 
in Kupfer stach. Es handelt sich indessen nur umldie Deutung 
der Initialen H V H auf Blättern, und es wird wohl gleich seyn, 
ob sie Hans van Hessberg oder Hieronymus van Hensberg be- 
deuten.  
HGSSB, Hßlnrlßll JOSßPll, Maler und Lithograph zu Paris, der 
ältere dieses Namens, bildete sich in der Schule von David und 
Isabey, und von 1808 an sah man in den Salons verschiedene 
Werke von seiner Hand. Es sind dieses Portraite in Oel , Minia- 
tur fllld Aquarelle, solche in Sepia nncl auf Stein gezeichnet. Au- 
douin hat das von ihm in Oel gemalte Bildniss der Herzogin von 
Berry gestochen, und ein Miniaturbilclniss derselben lrlerzogin 
brachte Godin in Kupfer. Die Zahl seiner Miniaturen und Aqua- 
rellcn ist bedeutend. Beim Salon von 1810 erhielt er eine gel- 
dene Mödalllß als Anerkennung seiner Verdienste.  
llithügfßPhlen V00 seiner Band sind in dem Werke: Gallerle 
franqaise, o_u collection de portraits des hommes et des femm" 
Celebres qm 01111 lllllßtrös la Franee. Seine Bildnisse gehören zu 
den besten dieses VVerkes, fol. 
Er lieferte auch Blätter für die Galerie des peinirßh V03 Fran- 
quinet herausgegeben.
        

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