Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731475
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Hauser , 
Eduard. 
Hzmsmann , 
Elias 
Gottlob. 
C811 Schriftsteller P. Tilmez, Fischer und besonders auch von Hor- 
Ynayr. Doch forschte keiner so genau nach urkundlichen Quellen, 
als Tschischka in seinem Werke: der Stephans-Dom in Wien und 
Seine alten Denkmäler der Iiunst. _In [13 von VVilder gezeichneten 
und radirten und von Hyrtl gestochenen Iiupferplatten. Wien, 
1852, fol- 
Der erste Baumeister des Thurmes  wie wir in F. 'I'schischka's 
Werk: der Stephansdom und seine alten Denlsmnle, vernehmen  
war Wenzla, der aus dem Kloster Neuburg 155g unter IIerzog 
Bßdülph IV. nach Wien kam und beide Seitenthiirme griimlelß- 
Er baute bis zu seinem 1404 erfolgten Tode fort, und führte den 
Thnrm auf der Mittagsseite bis zu zwei Drittel der Höhe. Nach 
ihm übernahm Peter von Brachawitz die Arbeit am Thurme bis 
zum Jahre 142g, wo Hans Buchsbaum an seine Stelle trat, der nun 
IÄlSS die Spitze desselben aufsetzte. Auch legte er die Hand an 
den zweiten 'l'lxur1n, dessen Vollendung jedoch unterblieb. Anton 
Pilgraxxi erscheint erst zu Anfang des 10. Jahrhunderts als Werk- 
meister bei St. Stephan, aber ein Georg Ilauser ist sehr zweifel- 
haft, nur ein Gregor Hauser wird Öfter genannt, dessen 'I'hätig- 
keit wir oben bezeichneten. 
Hülläßr, Eduard, Maler von Basel, wo er 17 9 G) geboren wurde. 
Er widmete sich dem Landschaftsfache, um? die Bilder, welche 
  er malt, tragen den Charakter der Ruhe und des friedlichen Al- 
penlcbens. Sie sind von schöner und natürlicher Färbung. 
 Um 1852 befand sich dieser Künstler in München. 
Haushofer, Maximilian, Landschaftsmaler, der 18H in Nym- 
phenburg geboren wurde. Sein Vater war Lehrer, und als ge- 
 schickter Zeichner erthcilte er neben dem Elementarunterricht auch 
Unterricht im Zeichnen. In Beidem unter-wies er auch den Sohn, 
welcher bereits die Vorlesungen an der Universität genoss, als er 
beschloss, sich ganz der Kunst zu widmen. Er entwickelte bald 
 ein eigenthiimliches Talent, denn ohne, wie gebräuchlich, die 
Akademie der Iiiinste zu besuchen oder vorhandene Bilder zum 
Muster zu nehmen. nahm er allein die Natur zu seiner Lehrerin, 
und besuchte endlich Italien, um die grossartige Scenerie und 
die Denkmäler jenes Landes zu schauen. Haushofer befindet 
sich gegenwärtig wieder in München; von Rom aus hat er die 
Iiunstfreuxide schon mit einigen schönen Bildern erfreut. Seine 
Landschaften sind trefflich in allen Theilen, lieblich in Farbe, 
 anziehend durch die klaren Lüfte, und durch die reizenden Fer- 
nen ausgezeichnet. Er weiss immer einen glücklichen Standpunkt 
 zu wählen und durch schöne Vollendung das Auge zu gewinnen. 
Haushofefs Bilder stellen Gegenden aus dem bayerischen Hoch- 
j lande, italienische Ansichten und architektonische Monumente dar. 
 Er versteht es auch sehr wohl, eine Figur zu malen. 
Hausmann, EliilS, Bildnissmaler von Buclissin, der in der ersten 
 Hälfte des vorigen Jahrhunderts am Hofe des Lanclgrafen von _H_es- 
 sen-Darlnstadt arbeitete. Er malte Bildnisse, von denen einige 
gestochen wurden. 
Hausmann, EllaS GOIZtlOlJ, Maler und Sohn des Obigen, der 
ebenfalls durch Bildnisse sich bekannt machte. Einige wurden ge- 
swchen, wie von ßause jenes des Architekten G. Richter. 
Diese: jüngere Hausmanu starb 1778.
        

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